An vier Tagen in der Woche in der eigenen Halle !

Aber auch Licht und Schatten beim Heimkampftag
Die niederbayerische Schülerliga im Judo startete in diesem Jahr bereits im Januar – und die Moosburger Nachwuchsjudokas legten gleich einen starken Auftakt hin. Mit einem souveränen Sieg gegen Deggendorf setzte das Team früh ein Ausrufezeichen und zeigte, dass auch in dieser Saison mit ihnen zu rechnen ist.
Am vergangenen Samstag stand nun der zweite Kampftag an – und das vor heimischem Publikum gleich mit zwei Begegnungen. Entsprechend groß war die Motivation, aber auch die Herausforderung.
In der ersten Begegnung trafen die Moosburger, deren Kämpfer vollständig aus den eigenen Reihen stammen, auf eine Kampfgemeinschaft aus Passau, Gangkofen und Zwiesel. In spannenden Hin- und Rückrunden entwickelte sich ein ausgeglichener Wettkampf, bei dem die Moosburger Kids jedoch die nötige Konsequenz in den entscheidenden Momenten zeigten. Am Ende stand ein verdienter 12:10-Erfolg auf der Anzeigetafel – knapp, aber souverän erkämpft.
Die zweite Begegnung brachte eine neue Ausgangslage mit sich. Gegner war eine Kampfgemeinschaft aus Vilsbiburg und dem TV64 Landshut. Das letzte Aufeinandertreffen Ende 2025 war noch deutlich zugunsten der Moosburger ausgegangen.
Doch seitdem hatte sich einiges verändert: Auf Moosburger Seite wurden mehrere Nachwuchsjudokas aus dem Herbst-Anfängerkurs integriert – ein mutiger, aber auch herausfordernder Schritt. Gleichzeitig traten die Gäste mit einem deutlich größeren und erfahreneren Kader an.
Das machte sich bemerkbar: Mit 18:9 ging der Sieg diesmal an die Gäste.
Ein Ergebnis, das auf den ersten Blick klar erscheint, jedoch nicht die ganze Geschichte erzählt. Viele Kämpfe wurden erst in den letzten Sekunden entschieden – oft auf Augenhöhe und keineswegs durch klare Überlegenheit.
Dennoch bleibt unter dem Strich : Verloren.
Und genau darin liegt auch eine Chance. Jetzt heißt es analysieren, trainieren und gestärkt zurückkommen.
Denn die Erkenntnisse ließen nicht lange auf sich warten. Der wohl wichtigste Punkt lässt sich mit einem Augenzwinkern zusammenfassen: „Probier’s mal mit Training.“
Wer häufiger auf der Matte steht, hat schlicht bessere Chancen – das wurde an diesem Kampftag sehr deutlich.
Entsprechend richtet sich der Appell an alle Kämpfer : Nutzt die Trainingszeiten!
Auch abseits der Matte gab es kleinere „Lernfelder“. So ist ein Mannschaftskampf nun einmal genau das – ein Teamwettbewerb. Wer 15 Minuten vor Beginn spontan wegen Unlust absagt, sorgt nicht nur für organisatorisches Chaos, sondern lässt auch seine Mannschaft im Stich. Und im ungünstigsten Fall steht ein Gegner nach langer Anreise aus Passau vergeblich auf der Matte. Krankheit ist natürlich etwas anderes – aber alles andere sollte besser planbar sein.
Ein weiterer Punkt betrifft die Ausdauer – und zwar nicht die körperliche, sondern die soziale. Ein Mannschaftskampf ist erst beendet, wenn der letzte Kampf vorbei ist. Nicht, wenn man selbst fertig ist. Frühes Verschwinden wirkt unsportlich und lässt Teamgeist vermissen.
Dabei sind ausdrücklich nicht die jüngsten Neulinge gemeint, die selber und auch ihre Familien sicherlich von der Dauer der Veranstaltung etwas überrascht waren – sondern vielmehr die „alten Hasen“, die hier mit gutem Beispiel vorangehen sollten.
Sportlich gab es trotz der Niederlage viele positive Highlights. Besonders erfreulich war der Einsatz der oben erwähnten jüngeren Kämpfer, die mit Mut und Einsatz überzeugten. Technisch fiel unter anderem die Bedeutung der sogenannten „Kopfsteuerfunktion“ (ich weiß, das Wort ist doof) auf – ebenso wie der oft noch zögerliche Übergang in den Bodenkampf. Hier zeigten aber auch besonders die Anfänger wirklich gute Ansätze und Mut.
Hier steckt noch Entwicklungspotenzial für die anderen…
Ein echtes Glanzlicht setzte Leopold Röck : Als einer der leichtesten und jüngsten Kämpfer zeigte er den wohl schönsten Ippon des Tages – technisch sauber und beeindruckend ausgeführt.
Ebenfalls bemerkenswert war ein Punkt von Ludwig Homfeld, dessen Aktion bzw. das Aufschlagen des Gegners auf der Matte punktgenau mit dem Gong zum Kampfende zusammenfiel – ein perfektes Timing.
Insgesamt war es ein gelungener, wenn auch sehr langer Kampftag. Trotz eines nahezu reibungslosen Ablaufs und minimaler Verzögerung zog sich die Veranstaltung bis in den späten Nachmittag. Selbst der Kampfrichter hatte kaum eine Pause. Doch die Alternative wäre eine zusätzliche Auswärtsfahrt nach Passau gewesen – und so nahm man den langen Tag in der eigenen Halle gerne in Kauf.
Ein großer Dank gilt allen Helfern: den Eltern und Kindern für ihre Geduld, der Unterstützung am Kampftisch, beim Auf- und Abbau sowie beim Verkauf – insbesondere der Familie Kehlringer. Und nicht zuletzt auch allen fleißigen Bäckern, die für die nötige Verpflegung sorgten.
Fazit : Ein Kampftag mit starken Leistungen, wichtigen Erkenntnissen – und der klaren Richtung für die kommenden Wochen.

Oben : Juliana Matthes wirft Ippon.
Unten : Die Begrüßung der Kinder und Jugendlichen in der Halle

Josef Sellmaier aus Wang erhält Auszeichnung des Ministerpräsidenten
Moosburg/München –
Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat vieler Vereine. Dass hinter diesem Engagement oft Menschen stehen, die scheinbar über ein ganz eigenes Zeitkontingent verfügen, zeigte sich nun erneut : Josef Sellmaier aus Wang bzw. der Sportgemeinschaft Moosburg wurde für seinen jahrzehntelangen Einsatz im Vereinsleben mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt ausgezeichnet.
Zuvor wurde die entsprechende Ordensanregung vom Bundespräsidialamt aus Berlin an die Bayerische Staatskanzlei übergeben, mit der Bitte das entsprechende Verfahren einzuleiten.
Andreas Seiffert, der erste Vorsitzende der Sportgemeinschaft Moosburg, in der Josef Sellmaier seit Jahrzehnten sein „Unwesen“ treibt, streitet nicht ab, an diesem Vorgang beteiligt zu sein…
Auch wenn dies anfänglich dem „Seppi“ etwas peinlich war.
Im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei überreichte der Leiter eben dieser,
Dr. Florian Herrmann, die Auszeichnung.
Das Ehrenzeichen ist ein sichtbares Zeichen des Dankes für Menschen, die sich über viele Jahre hinweg uneigennützig für das Gemeinwohl einsetzen.
Ein Beispiel dafür findet sich auch in Moosburg :
Josef ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Judoabteilung der SG Moosburg und im gesamten Verein. Schon als Jugendlicher sammelte er auf der Matte Medaillen: oberbayerische, südbayerische und bayerische Titel gehörten über Jahre hinweg fast selbstverständlich zu seiner sportlichen Bilanz. Später folgten Kämpfe auf deutscher Ebene sowie ein besonderer Höhepunkt : der Titel Deutscher Meister Ü30, den er 2012 in Berlin erringen konnte.
Auch im Mannschaftssport machte er sich einen Namen; für die SG Moosburg kämpfte er sowohl in der zweiten Bundesliga als auch später in der ersten Bundesliga – ein Niveau, das nur wenige Judoka erreichen.
Doch im Verein ist Josef längst nicht nur als erfolgreicher Sportler bekannt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten engagiert er sich in zahlreichen Funktionen : als Abteilungsleiter der Judoabteilung, als Trainer, als Mitglied im Vereinsbeirat und als zuverlässiger Organisator im Hintergrund.
Im Vereinsalltag hat sich deshalb ein einfacher Grundsatz etabliert :
Wenn etwas fehlt, nicht funktioniert oder kurzfristig organisiert werden muss, heißt es oft nur noch : „Frag den Josef.“ Und erstaunlich oft hat er tatsächlich genau das, was gebraucht wird – manchmal sogar gleich in mehreren Varianten.
Die Geschichten darüber sind im Verein inzwischen legendär.
Umkleideschränke aus Altbeständen der heutigen DFS, die noch zu Zeiten der Bundesanstalt für Flugsicherung angeschafft wurden, vom Flughafen abholen ? Josef begleitet den Vorsitzenden Andreas Seiffert beim Transport der wuchtigen Dinger, hat den Hänger organisiert und packt mit an.
Eine kaputte Halterung, ein fehlendes Verlängerungskabel oder ein Drucker, der mitten in der Nacht neuen Toner braucht ? Josef weiß Rat – oder hat das Problem längst selbst gelöst.
Damit ist er für viele Vereinsmitglieder nicht nur der Mann fürs Material, sondern zugleich Gedächtnis, Netzwerk, Notfallkontakt und Vereinsarchiv in Personalunion.
Dass diese Ehrung nun auch auf Landesebene erfolgt, überrascht daher in der SG Moosburg kaum.
Bereits im vergangenen Jahr würdigte der Verein sein Engagement :
Nach dem einstimmigen Beschluss des Vereinsrates im Sommer wurde er bei der Ehrungsfeier im September 2025 unter großem Applaus zum Ehrenmitglied der SG Moosburg ernannt.
Damals wurde vom Vorsitzenden (der übrigens regelmäßig selber mit seinem „Seppi“ auf der Matte steht) in der Laudatio augenzwinkernd festgestellt, ein normaler Tag habe bei ihm vermutlich 48 Stunden und ein Jahr rund 1000 Tage. Denn neben seinem Einsatz im Verein führt Josef noch ein ebenso arbeitsreiches Leben : Gemeinsam mit seinen Eltern betreibt er einen landwirtschaftlichen Hof, arbeitet bei Clariant und ist Familienmensch mit seiner Frau Christine sowie Vater von zwei Teenagern.
Die wichtigste Frage des Abends blieb daher auch damals unbeantwortet :
Wann schläft dieser Mann eigentlich ?
Mit der Auszeichnung des Freistaats Bayern erhält sein Engagement nun eine weitere offizielle Anerkennung.
Für die SG Moosburg steht ohnehin längst fest :
Wenn jemand den Geist des Ehrenamts verkörpert, dann Josef.
Die Auszeichnung nahm er bei strahlendem Sonnenschein in Begleitung seiner Frau, des Vereinsvorsitzenden sowie des Bürgermeisters seiner Heimatgemeinde Wang, Herrn Markus Stöber und des Landrates des Kreis Freisings Helmut Petz entgegen.





Die SGM-Landesligamannschaft der Männer fand sich am 7.3. in der SGM-Halle ein, um die Gäste der Isarfighter Holzkirchen zum Saisonauftakt 2026 zu begrüßen. Dieses war auch die ersten Gelegenheit, die neuen Hosen des Sponsors ifb Hobmaier einzuweihen, vielen Dank an dieser Stelle!
Leider konnte die Mannschaft den gesetzten Erwartungen an das Ergebnis nicht gerecht werden. Die Judokas lieferten den interessierten Zuschauern einen unterhaltsamen Sportnachmittag, nach dem ersten Durchgang lagen die Gäste knapp mit 6 zu 4 vorne. Für die SGM gepunktet hatten Sergej Lenz (+90kg), Wolfgang Mayerhofer (-73kg) sowie Romano Strobelt und Jörg Gehrer (beide -66kg). Im zweiten Durchgang konnte die SGM leider an diesen hoffnungsvollen Auftakt nicht anknüpfen, es gelangen lediglich drei weitere Punkte mit Sina Karimipirhayati (-90kg), sowohl erneut Sergej Lenz und Jörg Gehrer.
Endergebnis somit 7 zu 13 aus Sicht der SGM und Gratulation an die Gäste aus Holzkirchen!
Starker Kampfgeist trotz Rückschlägen – Moosburger U13 holt vier Podestplätze bei Oberbayerischer Meisterschaft
Kaum waren die Winterferien Geschichte, ging es für die U13-Kämpfer direkt ans Eingemachte :
Bei der Oberbayerischen Meisterschaft in Fürstenfeldbruck wartete die erste große Standortbestimmung der Saison – und die Moosburger Judoka lieferten ab.
Mit elf motivierten Nachwuchskämpfern reiste das Team an. Die Organisation vor Ort lief wie am Schnürchen, die Begrüßung pünktlich auf die Minute. Auf der Matte allerdings wurde schnell klar :
Heute würde nichts verschenkt werden.
Ein bitterer Auftakt aus Moosburger Sicht: Theo erwischte keinen optimalen Start in die Hauptrunde und musste früh eine Niederlage hinnehmen. Doch wer glaubt, damit war Schluss, kennt den Kampfgeist der jungen Judoka nicht. In der Trostrunde kämpfte er sich zurück, bevor ein unerlaubter Angriff auf die Halswirbelsäule seinen Lauf jäh stoppte – ein schmerzhafter Moment.
Auch Jakob Funk brauchte zunächst einen Weckruf. Nach verhaltenem Beginn zeigte er in der Trostrunde sein wahres Gesicht und sicherte sich mit beeindruckender Moral Platz drei. Auf dem Weg dorthin kam es sogar zum vereinsinternen Duell mit Simon Findelsberger – Jakob war klarer Sieger.
Besonders hervorzuheben : Maxi Altenbeck und Furkan Ünder, die mit unermüdlichem Einsatz und starkem Auftreten überzeugten. Maxi zeigte Kampfgeist und Furkan musste wegen Punktgleichheit von seinem Pool sogar 2x gegen den gleichen Gegner antreten. Fußfeger sind selten in dieser Altersklasse – Furkan verbuchte einen davon wortwörtlich umwerfend mit Ippon auf seiner Seite.
Ebenso präsentierten sich Jakob Kögler, Leo Fekete und Tomoru Grieser kampfstark und entschlossen. Felix Stapelfeld stellte sich mutig deutlich größeren Gegnern – auch wenn es diesmal nicht für ganz vorne reichte.
Ein echtes Handicap : Gleich fünf Moosburger starteten in derselben Gewichtsklasse. Mehr interne Konkurrenz geht kaum – und sie kostete wertvolle Medaillenchancen. Dennoch setzte Lukas Funk ein Ausrufezeichen : Mit starken Kämpfen zog er ins Finale ein und krönte sich zum Vizemeister. Die Finalniederlage ? Kurz. Schmerzlos. Und Motivation für mehr.
Auch Ludwig Homfeld, der erfahrenste Kämpfer im Team, bewies einmal mehr Übersicht und taktisches Geschick. Zwar blieb ihm ein Podestplatz verwehrt, doch sein kluges Einsetzen neu erlernter Techniken zeigte : Hier wächst Qualität heran.
Die Bilanz kann sich sehen lassen:
Fünf Moosburger auf Qualifikationsplätzen – und damit das Ticket für die Südbayerische Meisterschaft am kommenden Samstag in Mitterfels gelöst.
Die Richtung stimmt. Der Kampfgeist auch. Und die nächste Herausforderung wartet bereits.
Andreas

Oben :
Lukas wirft
Unten :
Lukas wirft noch mal… 🙂

Siegerehrung der Klasse bis 34 kg

Die niederbayerische Schülerliga der Kinder und Jugend (U9 bis U15) startete für die Moosburger Judokas am vergangenen Samstag, den 24. Januar 2026, in Deggendorf in die neue Saison. Trotz der aktuell grassierenden Krankheitswelle an den Schulen blieben größere Ausfälle aus – sodass wir mit einer stattlichen Truppe von 25 Kindern und Jugendlichen an den Start gehen konnten.
Neben unseren „alten Hasen“, die bereits einige Wettkämpfe und entsprechend Erfahrung im Judogi mitbringen, waren diesmal vor allem viele Neueinsteiger mit an Bord. Entsprechend ehrlich muss man als Trainer sagen: Die Erwartungen an diesen ersten Wettkampftag waren eher vorsichtig gesteckt. Denn der erste Judo-Wettkampf nach nur wenigen Monaten auf der Matte ist selten ein von Routine geprägtes Ereignis – anders, als wenn erfahrene Kämpferinnen wie Juliana Matthes wieder zuverlässig ihre Punkte beisteuerten.
Umso schöner war es zu erleben, wie der starke Mannschaftsgeist der anfeuernden Kinder und Eltern am Mattenrand regelrecht Funken schlug – und diese auch auf die Matte übersprangen. Wie immer gilt: Ich kann leider nicht alle erwähnen! Zwei Athleten möchte ich dieses Mal aber besonders hervorheben.
Zum einen Melaniia Kolb: Mit ihren zwölf Jahren hat sie erst kürzlich mit Judo begonnen und trifft bei Wettkämpfen naturgemäß selten auf ebenso unerfahrene Gegnerinnen. Doch ganze fünf Sekunden nach Wettkampfbeginn setzte sie einen mustergültigen Ko-Soto-Gake (gerade noch im Training geübt!) und verbuchte damit den ersten Ippon ihres Lebens. Wow !
Zum anderen Yoyko Dermendzhiyski, der ebenfalls erst im vergangenen Herbst in unserer ersten Freitagsgruppe mit dem Judo begonnen hat. Mutig, entschlossen und mit viel Experimentierfreude ging er in seine Kämpfe – das Ergebnis : vier Ippon für das Moosburger Konto. Starke Leistung !
Dabei begann der Mannschaftskampf zunächst alles andere als überzeugend. Nach einigen erfolgreichen Jahren und etwas zuviel und ungesunder „Routine im Siegen“ mussten wir uns Deggendorf zunächst mit 6 : 8 geschlagen geben. Für die Rückrunde bedeutete das: mindestens drei Punkte Vorsprung – eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.
Doch dann kam der Kampfgeist so richtig zum Vorschein. Alle legten noch eine Schippe drauf – mit dem Ergebnis eines deutlichen 11 : 3 in der Rückrunde. Am Ende stand ein 17 : 11-Gesamtsieg für die Moosburger Judokas auf der Tafel. Respekt !
Den Kindern einen herzlichen Glückwunsch zu diesem starken Saisonauftakt. Aus Trainersicht besonders erfreulich: Die Techniken aus den letzten Trainingswochen wurden nicht nur ausprobiert, sondern auch erfolgreich umgesetzt. Und mal ehrlich – was motiviert mehr, als das ?
Wer jetzt Lust bekommen hat, Judo selbst auszuprobieren:
Am Donnerstag, den 29. Januar 2026, startet um 17 Uhr unsere neue Anfängergruppe in der SGM-Halle am Stadion Nr. 3 in Moosburg. Einfach vorbeikommen und reinschnuppern – wir freuen uns !
Andreas Seiffert

Hier unser jüngster Judoka des Tages – Ærik Käser.

Unsere Mannschaft samt Trainer Andreas Seiffert & Jakob Reichelt.
Noch im Versuch, alle in eine Richtung zu schauen… 🙂
Am Freitag lud die Abteilungsleitung zur diesjährigen Weihnachtsfeier in die Westerbergstubn ein. Ca. 45 Judokas waren der Einladung gefolgt und verbrachten bei guter Stimmung einen entspannten Abend.
Im Rahmen der Begrüßung gab es Blumen und ein „Happy Birthday“ für das Geburtstagskind Katharina Birgmeier. Ebenfalls mit Blumen und einem großen Dankeschön wurden Christa und Wolfgang Hobmaier (Eltern von Georg, Michael und Wolfgang Hobmaier) bedacht. Die beiden haben für die Landesligamannschaft 30 rote Hosen gesponsert. Bereits ein langgehegter Wunsch, damit sich die Mannschaft bei Kämpfen endlich in einem einheitlichen Bild präsentieren kann. Bisher hatte sich jedoch kein Geldgeber für dieses Projekt gefunden. Die Hosen sind mit der Werbung „ibt, Institut für betriebswirtschaftliches Training, Wolfgang Hobmaier“ versehen. Die beiden Spender betonten, dass sie es auch als Dankeschön dafür verstehen, dass sie immer das Gefühl hatten, dass ihre drei Söhne bei den Judokas gut aufgehoben waren und weiterhin sind.

Nach dem Essen hatten Katharina Birgmeier, Stefanie Lenz und Kathrin Ammer für die Gäste ein Judo-Quiz vorbereitet. In kleinen Gruppen wurden Fragen rund ums internationale Judo sowie speziell ums Geschehen bei den Moosburger Judokas beantwortet. Die besten Gruppen wurden mit kleinen „süßen“ Preisen versorgt.
Traditionell wurden anschließend die langjährigen Mitglieder geehrt. Über die begehrten „Moosburger Judo-Krüge“ freuten sich:
Für 10 Jahre: Fritzi Seiffert, Jakob Reichelt und Quirin Birgmeier
Für 20 Jahre: Wolfgang, Michael und Georg Hobmaier
Für 40 Jahre: Karl-Heinz Anton

Ganz herzlich bedankte sich die Abteilungsleitung bei allen Trainern, Trainerassistenten und Helfern für ihre Arbeit über das ganze Jahr mit einem kleinen Präsent. Die fast 20 Trainer/Trainerinnen erhielten ein Päckchen mit den wichtigsten Verbandsmaterialien für kleine Verletzungen im Training und einer Rolle Tap. Drei Mitglieder haben im Jahr 2025 die Ausbildung zum Trainer C absolviert.
Dies sind Sebastian Lorenz, Jakob Reichelt und Florian Grabichler. Jakob verpasste leider ein Präsenz-Wochenende und kann die Ausbildung erst 2026 abschließen.

Beim letzten offiziellen Punkt wurde noch dem erfolgreichsten Judoka der Abteilung der Wanderpokal überreicht. Nachdem der bisherige Pokal nicht mehr sehr ansehnlich war, gab es dieses Jahr einen neuen Wanderpokal. Alle Namen der Gewinner der letzten Jahre wurden wieder auf Schildchen auf dem Sockel festgehalten.
Bis zum Schluss wurden noch die gewonnen Kämpfe im Jahr 2025 gezählt. Dabei stellte man fest, dass Nadja Visnic, Sergej Lenz und Christoph Emmer auf acht gewonnene Kämpfe kamen. Die lang verletzte Katharina Birgmeier kam jedoch auf neun gewonnene Begegnungen und konnte so nach 2024 den Wanderpokal zum zweiten Mal in Empfang nehmen.
Kulinarisch wurde der Abend dann noch mit selbstgemachten Nachspeisen abgerundet.
Für die Kinder und Jugendlichen unserer Abteilung stand heute der letzte Wettkampf des Jahres an und wir fuhren mit der U9 bis hoch zur U15 zum Turnier nach Hohenthann.
Die nahezu perfekte Organisation des Veranstalters sorgte für tolle Stimmung, rasche Kämpfe nach einer gemeinsamen Erwärmung und auch die Siegerehrung begann unmittelbar nach den letzten Kämpfen.
Und aus Moosburg konnten sich ALLE platzieren !
Die Bilanz :
6x der erste Platz !
5x der zweite Platz !
5x der dritte Platz !
Wie immer bei meinen Berichten ist es schwer, alle einzeln im Detail zu erwähnen. Daher auch heute nur der ein oder andere Auszug, in der Hoffnung, dass im Laufe des Jahres jeder mal erwähnt wurde.
Philipp Lewton zum Beispiel hatte dieses Jahr mehrfach mit dem gleichen Gegner bei verschiedenen Meisterschaften zu kämpfen.
Heute, quasi zum Abschluss der Saison konnte er ihn dann mehr als souverän auf die Matte legen und mit einem Haltegriff die Sache für beendet erklären. 🙂
Platz 1 !
Aber auch unsere ganz jungen Damen Miriam Findelsberger, Josephine Seiffert und Tiril Käser waren heute gut drauf. Der sonst eher in der gedanklichen Glitzerwelt verschwindenden Josi (als Papa darf ich das sagen…) gelang heute der wohl schönste O-Goshi des Tages, der verdient die letzten Punkte einbrachte für den Platz ganz oben !
Erste Plätze gingen an…
Josephine Seiffert, Mariam Findelsberger,
Lukas Funk (gleich 2x), Philipp Lewton und Theodor Seiffert
Zweite Plätze an…
Kilian Schmalhofer, Ludwig Homfeld, Miriam Findelsberger,
Tiril Käser und Nikolas Lehmann.
Dritte Plätze für…
Josephine & Theodor Seiffert, Alexander Poser,
Leo Fekete und Jakob Kögler.

Die Sieger und Siegerinnen der SG Moosburg

Die Kinder und Jugendlichen der Judoabteilung der SG Moosburg waren auch 2025 wieder mit voller Energie in der niederbayerischen Schülerliga am Start. Die Trainer Andreas Seiffert, Georg Hobmaier und Josef Sellmaier konnten dabei in diesem Jahr auf einen Kader von rund 30 motivierten Judoka vom gelben bis zum orange-grünen Gürtel und aus den Altersklassen U9 bis U15 zurückgreifen.
Da der Anfängerjahrgang aus 2024 etwas kleiner ausfiel und einige Kids ihr sportliches Glück nach den ersten Erfahrungen des Fallens anderswo fanden, bestand die Mannschaft 2025 größtenteils aus bereits etwas erfahreneren Judoka – eine Mischung, die sich am Ende deutlich in den Ergebnissen widerspiegelte.
Lediglich gegen den traditionell starken TSV Abensberg mussten sich die Moosburger zu Beginn des Jahres knapp geschlagen geben. Alle weiteren Begegnungen konnten die Judoka jedoch souverän für sich entscheiden. Der verdiente zweite Platz am Ende der Saison wurde am gestrigen Vormittag mit Pokal, Urkunden und einer ordentlichen Packung Gummibärchen gefeiert – und natürlich durfte der traditionelle Abstecher zum Goldenen M nicht fehlen.
Dort konnte dann auch gleich das neue (weiße) T-Shirt eingeweiht werden, welches es dieses Jahr als Geschenk für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen vom Verein gab. Darauf dann die Namen aller teilnehmenden Vereine aus Niederbayern…. und das oberbayerische Moosburg. 🙂
Der große Höhepunkt des Tages stand aber schon vor der Siegerehrung an: ein einzigartiger Lehrgang mit Ole Bischof, dem deutschen Judosuperstar, Olympiasieger von Peking 2008 und Silbermedaillengewinner von London 2012.
Ole nahm sich enorm viel Zeit, um mit den rund 150 Kindern auf der Matte zu trainieren. Mit seiner offenen, herzlichen Art schaffte er es sofort, alle zu begeistern. Es wurde gelacht, geübt, geschwitzt, fotografiert – und Ole war sich für kein Autogramm und kein Selfie zu schade.
Besonders beeindruckend: Er hatte seine Olympische Goldmedaille dabei, die jedes Kind einmal anschauen oder in die Hand nehmen durfte. Was fast etwas lapidar klingt, war in Wirklichkeit ein Moment für die Ewigkeit – ein Gefühl von echter Spitzenklasse zum Anfassen, das wohl niemand so schnell vergessen wird.
Die Stimmung war so gut, dass sich sogar ein Judo-Einsteiger-Vater lieber werfen lassen wollte, statt ein Autogramm zu bekommen. Ole machte’s natürlich – mit einem Grinsen.
Für die nächste Saison freuen wir uns dann wieder über viele neue Anfängerinnen und Anfänger im Team. Mit frischem Nachwuchs, viel Motivation und einer Menge Spaß schauen wir gespannt darauf, was 2026 bringen wird.































Fotos : Robert Weilguni (TSV Kronwinkl)