An vier Tagen in der Woche in der eigenen Halle !


Bild oben : Josephine Seiffert am Ende (überraschend aber absolut verdient) auf Platz 1 !
Für den bisher heißesten Tag des Jahres waren die Meisterschaften der Jungs und Mädchen der U11 im Judo angesetzt. Während der Fußballverband alle Kinder- und Jugendspiele abgesagt hatte, der TSV Pauling ein Turnier für die U15 nicht stattfinden lassen konnte und der Rest Deutschlands unter der Wärme litt, versprachen die Ingolstädter als Ausrichter für diese Meisterschaft nicht nur eine Belüftungssituation, die die Durchführung ermöglichen sollte, sondern auch eine kurze Verweildauer der Athleten in der Halle.
Ebenso wurde ein toller Imbissstand angepriesen…
Nun ja.
Und dann ging es los. 🙂
Vorweg sei gesagt : Judo-Turniere sind schon immer dem Quidditch recht ähnlich : Einige fliegen durch die Gegend und das Ende der Veranstaltung kann niemand wirklich vorhersagen.
Durch die Gegend geflogen ist wohl auch am Vortag (nicht beim Judo) einer der maßgeblichen Organisatoren und IT-Experten des Ausrichters und daher schwer verletzt im Krankenhaus. Wir wünschen Gute Besserung !
Dennoch war die Veranstaltung über DokuMe digital eingeläutet, also musste sie so auch durchgeführt werden. Digitale Pässe, Meldungen nur online und auch das Wiegen und Erstellen der Wettkampflisten gab es nur digital.
Das forderte dem verbliebenen Team des Ausrichters einiges ab und kostete gerade am Anfang viel Zeit. Dafür gab es dann im weiteren Verlauf zumindest für mich im Coach-Modus auf dem Tablet und für die Eltern in der normalen Ansicht das Wettkampfgeschehen live und ohne ständige Durchsagen.
Jetzt mal zum Judo :
In der Früh starteten Jakob Kögler, Maxi Altenbeck und Maxi Hübner. Keiner träumte, jeder gab sein Bestes. Maxi Altenbeck hat zum Beispiel einen tollen und verbissenen Griffkampf gezeigt –> beide Maxis wurden mit Platz 3 belohnt !
Jakob Kögler konnten seinen Erfolg aus früheren Jahren wiederholen und wurde souverän erneut Oberbayerischer Meister !
Eigentlich…. ja, nur eigentlich sollte es dann mit dem nächsten Schwung gleich um 10:30 weitergehen, um pünktlich zur Mittagszeit fertig zu sein.
Von uns kam jetzt noch Alexander Poser dazu, der mit tollem Biss und Variationen in der Technik mit einem zweiten Platz belohnt wurde.
Auch die Mädchen von uns waren jetzt dabei. Mariia Ivchenko ging es ähnlich wie Alex, auch wenn sie erst im letzten Kampf so richtig auftaute. Aber auch hier war Platz Zwei der Lohn.
Miriam Findelsberger und Tiril Käser waren unsere leichtesten Damen an dem Tag und tummelten sich beide in der gleichen Gewichtsklasse. Hier konnte das direkte Duell von Tiril für sich entschieden werden. Am Ende aber reicht es bei beiden dennoch oder gerade deshalb für einen guten dritten Platz.
Und irgendwo mittendrin kämpfte auch Josi (Josephine Seiffert), die am Vorabend noch bis 23 Uhr beim Sommerfest der Karateabteilung unseres Vereines war. Dies war ihr auf der Matte aber nicht anzumerken und sie gewann alle ihre Kämpfe !
Der letzte Kampf gegen eine deutlich erfahrenere Trägerin des orange-grünen Gürtels war dabei besonders spannend. Josi führte mit einem Yuko und sammelte mit einem ordentlichen O-Goshi, (der jederzeit ein Ippon verdient hätte) noch ein Waza-Ari. Drei Punkte also. Dann kam sie in den Haltgeriff. Die Gegnerin hielt gut fest. Ippon.
13 Sekunden vor Ende lag Josi also mit einem Punkt zurück.
Mein Coaching wurde etwas „angespannter“ – Josi setzte es um. Sie packte zügig zu, machte nicht lang rum und warf erneut.
Die Sache war gelaufen : Oberbayerische Meisterin !
Ach ja.. gelaufen war noch etwas : Reichlich Schweiß bei allen. Denn die besondere Lüftungssituation war auch nichts anderes als drei offene Türen und die versprochene kurze Verweildauer von geplanten nicht ganz 3 Stunden wurde mit fast 6 Stunden auch nur leeeiiicht überschritten.
Hätte es doch am tollen Imbissstand nur die ganze Zeit über tolle Snacks gegeben… 🙂
Naja. Fairerweise muss man sagen, dass auch der Veranstalter etwas zerknirscht war und sich insbesondere für die Verzögerungen entschuldigt hat.
Wirklich böse sein sollte deshalb auch niemand, denn auch Ingolstadt unterliegt dem gleichen Wettergott wie wir (der anscheinend derzeit auf Sauna steht) und auch Ingolstadt war schon Gast bei anderen Veranstaltungen, bei denen es auch Verzögerungen aller Art gab.
Von mir auf jeden Fall Dank an die durchhaltenden Eltern und die stark kämpfen Kids. Und natürlich Glückwunsch an alle !
Andreas Seiffert
Bild unten : Jakob Kögler oben auf dem Treppchen. Oberbayerischer Meister !

Zur Erinnerung: Am 4. Juli ab 15:00 ist Sommerfest der SGM Judo!
Wir laden euch herzlich zu unserem Sommerfest ein. Ob Kinder, Eltern, Partner oder
Geschwister – unsere ganze Judo-Familie ist willkommen! Freut euch auf einen
abwechslungsreichen Nachmittag auf und neben der Matte. Eure Kinder können sich
austoben und ihr seid mittendrin statt nur dabei!
Wir werden auch sportlich aktiv: Nicht nur die Kinder sind gefragt, auch die Eltern dürfen
mitmachen! Bringt bitte alle eure Sportkleidung mit; Kinder zusätzlich ihren Judoanzug,
Eltern gerne ebenfalls, wenn vorhanden.
Programm:
15:00 – Randoriturnier für Kinder und Jugendliche (Locker, ohne Leistungsdruck.
Einfach Randori sammeln und Spaß haben)
Parallel: Eltern auf die Matte!
Unter fachkundiger Anleitung könnt ihr selbst erste Judo-Elemente ausprobieren
(vielleicht eine perfekte Fallschule?) und diese später euren Kindern zeigen!
• 16:00 – Kaffee & Kuchen
• 17:00 – Spiele & Spaß (mit verschiedenen Stationen)
• 18:00 – Grillen: Würstel und Fleisch besorgt der Verein, Salate und Beilagen steuert ihr
bei. Das offizielle Programm endet hier, aber niemand muss jetzt heim. Danach lassen
wir den Abend gemeinsam gemütlich ausklingen
• Highlight am Abend: Live-Musik mit Party-Band (ab 20:00)
Weitere Aktivitäten: Hüpfburg, Beach-Volleyball, Boccia / Boule, Wikingerschach
Am Samstag fand erneut eine Runde des niederbayerischen Schüler Randoris statt. Diesmal waren die Gegner aus einer Kampfgemeinschaft, und zwar Landshut und Kronwinkl, also ganz in der Nähe.
Um 9 waren alle teilnehmenden Kämpfer im nicht allzu weit entfernten Landshut versammelt und das Turnier konnte beginnen.
22 Kämpfe konnte man in der Hinrunde betrachten, die 6:3 für Moosburg ausging.
Sie reichten von klaren Siegen bis hin zu verbissenen Unentschieden, und obwohl es auch Niederlagen gab, träumte niemand während seines Kampfes rum, sondern gab sein Bestes.
Auch Verletzungen von langen Nägeln oder dem Bremsen mit dem Gesicht in der Matte war nicht zu vermeiden, aber so ist der Kampfsport halt. Dramatisch war nichts davon.
Die Rückrunde lief sogar noch deutlich besser, und Moosburg gewann auch diese mit 6:4 obwohl Kampfgemeinschaften häufig stärker sind, aufgrund ihrem größeren Kader aus zwei Vereinen und in diesem Fall sogar einer Schule.
Viele, die in der ersten Runde nicht drangekommen waren, zeigten, dass sie nicht umsonst den weeeeiten Weg 😊 auf sich genommen hatten, und lieferten spektakuläre Kämpfe.
Auch unsere Kleinsten, die trotz wenig Kampferfahrung ihr Bestes gaben, gewannen viele Kämpfe.
Paradebeispiele waren zum Beispiel Melaniia Kolb, Yovko Dermendzhiyski oder Tiril Käser, die teilweise selbst mit ihrem Weiß-gelb-Gurt ihre Gegner „platt“ machten.
Sogar unser Kleinster, der Quirin Krojer, gewann seinen Kampf.
Doch bei den größeren merkte man immer deutlicher, dass je älter man wird, desto mehr sich die Größe und Kraft verändern und zwischen Mädchen und Jungs die Ungleichheit zunimmt und sich die Chancen allein durch Kraft zu siegen verschieben.
So hatten auch alteingesessene Kämpfer manchmal Probleme den Gegner zu besiegen.
Jedoch waren die Kämpfe fair, und der Tag wurde mit einem leckeren Eisbecher im Landshut Park abgerundet. Auch die Kämpfer und Kämpferinnen, die eigentlich ein äußerst nahrhaftes Essen bei McDonalds bevorzugt hätten, waren sehr zufrieden. 😉
Text : Juliana Matthes


Am 16.5. waren unsere Männer zum letzten Kampftag der Saison 2026 zu Gast in Haching.
Wie bereits vor 2 Wochen war die Mannschaft ersatzgeschwächt angereist, was die Aufstellung gleichzeitig vereinfachte und erschwerte.
Im ersten Durchgang konnten auf Seiten der Moosburger Sergej Lenz (+90kg) und Gerard Algueró (-90kg) punkten, damit endete der erste Durchgang, deutlicher als die einzelnen Kämpfe erahnen ließen, 2:8.
Im zweiten Durchgang kam es dann zur Tragödie: nachdem Martin Folger (-90kg) und Romano Strobelt (-66kg) als einzige Moosburger in den folgenden 7 Kämpfen siegen konnten, fiel Jörg Gehrer im für die gesamte Mannschaft vorletzten Kampf der Saison unglücklich auf die Schulter und verletzte sich schwer. Nach mehr als einstündiger Behandlung durch die Rettungssanitäter und den zugerufenen Notarzt musste er per Krankenwagen abtransportiert werden.
Somit endete tragischerweise in einer von Verletzungen geprägten Saison der letzte Kampftag mit dem schwersten Ausfall, an dieser Stelle alles Liebe und gute Besserung an unseren Jörg!
Mit diesem 4:16 gab unser langjähriger Trainer Joe Sanders damit auch seinen tränenreichen Abschied. Nach über 10 Jahren geht eine Ära zu Ende und wir wünschen unserem Joe in seinem Ruhestand in Augsburg alles erdenklich Gute!
Das lange Maiwochenende war für die Moosburger Männermannschaft leider von viel Sonne außerhalb, aber wenig Sonne auf der Matte geprägt.
In verletzungsbedingt deutlicher Unterbesetzung (2 Gewichtsklassen nur teilweise besetzt, keine Rotationen) reiste man trotzdem erwartungsfroh nach Passau, wo man jedoch auf einen gut vorbereiteten und besetzten Gegner traf.
4 Punkte gingen somit bereits kampflos an die Passauer, und auch von den restlichen 12 Kämpfen konnten die Moosburger nur 4 für sich entscheiden.
Martin Folger (-90kg) zeigte sich erneut stark und holte in Hin- und Rückrunde die Punkte, dazu kamen je ein Punkterfolg für Sergej Lenz (+90k) und Gerard Agueró (-90kg).
Da sich Moosburg dieses Jahr in der südlichen 5er Gruppe der Liga befindet, wäre nun nach 3 Niederlagen zum letzten Kampf der Hauptrunde in 2 Wochen gegen die Favoriten aus Haching nur ein Sieg ausreichend, um noch das Halbfinale erreichen zu können.
Jahreshauptversammlung der Judoabteilung 2026
Datum: 13.05.2026
Ort: Drei Tannen Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ablauf:
Unsere Landesligamannschaft musste sich in ihrem zweiten und letzten Heimkampf für diese Saison am 18.4.26 leider den Gästen der TuS Prien mit 9:11 geschlagen geben.
Es punkteten über 90kg Sergej Lenz (2x) und Martin Folger, bis 66kg Jörg Gehrer und Romano Strobelt (beide je zweimal), sowie bis 90kg Alexandre Steinbach und Gerard Algueró. Gegen einen gerade im Mittelgewicht sehr stark besetzten Gegner mussten sich Wolfgang Mayerhofer, Georg Hobmaier und Lukas Bohlender (alle bis 73kg) sowie Alex Kirschweng und Martin Bauer (bis 81kg) allerdings leider geschlagen geben.
Dabei gab Lukas sein starkes Debut in der Mannschaft und eine Top Leistung gegen einen sehr starken und erfahrenen Widersacher in einer für ihn fremden Gewichtsklasse. Hut ab!
Für unsere Herren geht es weiter am 2.5. in Passau.
Aber auch Licht und Schatten beim Heimkampftag
Die niederbayerische Schülerliga im Judo startete in diesem Jahr bereits im Januar – und die Moosburger Nachwuchsjudokas legten gleich einen starken Auftakt hin. Mit einem souveränen Sieg gegen Deggendorf setzte das Team früh ein Ausrufezeichen und zeigte, dass auch in dieser Saison mit ihnen zu rechnen ist.
Am vergangenen Samstag stand nun der zweite Kampftag an – und das vor heimischem Publikum gleich mit zwei Begegnungen. Entsprechend groß war die Motivation, aber auch die Herausforderung.
In der ersten Begegnung trafen die Moosburger, deren Kämpfer vollständig aus den eigenen Reihen stammen, auf eine Kampfgemeinschaft aus Passau, Gangkofen und Zwiesel. In spannenden Hin- und Rückrunden entwickelte sich ein ausgeglichener Wettkampf, bei dem die Moosburger Kids jedoch die nötige Konsequenz in den entscheidenden Momenten zeigten. Am Ende stand ein verdienter 12:10-Erfolg auf der Anzeigetafel – knapp, aber souverän erkämpft.
Die zweite Begegnung brachte eine neue Ausgangslage mit sich. Gegner war eine Kampfgemeinschaft aus Vilsbiburg und dem TV64 Landshut. Das letzte Aufeinandertreffen Ende 2025 war noch deutlich zugunsten der Moosburger ausgegangen.
Doch seitdem hatte sich einiges verändert: Auf Moosburger Seite wurden mehrere Nachwuchsjudokas aus dem Herbst-Anfängerkurs integriert – ein mutiger, aber auch herausfordernder Schritt. Gleichzeitig traten die Gäste mit einem deutlich größeren und erfahreneren Kader an.
Das machte sich bemerkbar: Mit 18:9 ging der Sieg diesmal an die Gäste.
Ein Ergebnis, das auf den ersten Blick klar erscheint, jedoch nicht die ganze Geschichte erzählt. Viele Kämpfe wurden erst in den letzten Sekunden entschieden – oft auf Augenhöhe und keineswegs durch klare Überlegenheit.
Dennoch bleibt unter dem Strich : Verloren.
Und genau darin liegt auch eine Chance. Jetzt heißt es analysieren, trainieren und gestärkt zurückkommen.
Denn die Erkenntnisse ließen nicht lange auf sich warten. Der wohl wichtigste Punkt lässt sich mit einem Augenzwinkern zusammenfassen: „Probier’s mal mit Training.“
Wer häufiger auf der Matte steht, hat schlicht bessere Chancen – das wurde an diesem Kampftag sehr deutlich.
Entsprechend richtet sich der Appell an alle Kämpfer : Nutzt die Trainingszeiten!
Auch abseits der Matte gab es kleinere „Lernfelder“. So ist ein Mannschaftskampf nun einmal genau das – ein Teamwettbewerb. Wer 15 Minuten vor Beginn spontan wegen Unlust absagt, sorgt nicht nur für organisatorisches Chaos, sondern lässt auch seine Mannschaft im Stich. Und im ungünstigsten Fall steht ein Gegner nach langer Anreise aus Passau vergeblich auf der Matte. Krankheit ist natürlich etwas anderes – aber alles andere sollte besser planbar sein.
Ein weiterer Punkt betrifft die Ausdauer – und zwar nicht die körperliche, sondern die soziale. Ein Mannschaftskampf ist erst beendet, wenn der letzte Kampf vorbei ist. Nicht, wenn man selbst fertig ist. Frühes Verschwinden wirkt unsportlich und lässt Teamgeist vermissen.
Dabei sind ausdrücklich nicht die jüngsten Neulinge gemeint, die selber und auch ihre Familien sicherlich von der Dauer der Veranstaltung etwas überrascht waren – sondern vielmehr die „alten Hasen“, die hier mit gutem Beispiel vorangehen sollten.
Sportlich gab es trotz der Niederlage viele positive Highlights. Besonders erfreulich war der Einsatz der oben erwähnten jüngeren Kämpfer, die mit Mut und Einsatz überzeugten. Technisch fiel unter anderem die Bedeutung der sogenannten „Kopfsteuerfunktion“ (ich weiß, das Wort ist doof) auf – ebenso wie der oft noch zögerliche Übergang in den Bodenkampf. Hier zeigten aber auch besonders die Anfänger wirklich gute Ansätze und Mut.
Hier steckt noch Entwicklungspotenzial für die anderen…
Ein echtes Glanzlicht setzte Leopold Röck : Als einer der leichtesten und jüngsten Kämpfer zeigte er den wohl schönsten Ippon des Tages – technisch sauber und beeindruckend ausgeführt.
Ebenfalls bemerkenswert war ein Punkt von Ludwig Homfeld, dessen Aktion bzw. das Aufschlagen des Gegners auf der Matte punktgenau mit dem Gong zum Kampfende zusammenfiel – ein perfektes Timing.
Insgesamt war es ein gelungener, wenn auch sehr langer Kampftag. Trotz eines nahezu reibungslosen Ablaufs und minimaler Verzögerung zog sich die Veranstaltung bis in den späten Nachmittag. Selbst der Kampfrichter hatte kaum eine Pause. Doch die Alternative wäre eine zusätzliche Auswärtsfahrt nach Passau gewesen – und so nahm man den langen Tag in der eigenen Halle gerne in Kauf.
Ein großer Dank gilt allen Helfern: den Eltern und Kindern für ihre Geduld, der Unterstützung am Kampftisch, beim Auf- und Abbau sowie beim Verkauf – insbesondere der Familie Kehlringer. Und nicht zuletzt auch allen fleißigen Bäckern, die für die nötige Verpflegung sorgten.
Fazit : Ein Kampftag mit starken Leistungen, wichtigen Erkenntnissen – und der klaren Richtung für die kommenden Wochen.

Oben : Juliana Matthes wirft Ippon.
Unten : Die Begrüßung der Kinder und Jugendlichen in der Halle

Josef Sellmaier aus Wang erhält Auszeichnung des Ministerpräsidenten
Moosburg/München –
Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat vieler Vereine. Dass hinter diesem Engagement oft Menschen stehen, die scheinbar über ein ganz eigenes Zeitkontingent verfügen, zeigte sich nun erneut : Josef Sellmaier aus Wang bzw. der Sportgemeinschaft Moosburg wurde für seinen jahrzehntelangen Einsatz im Vereinsleben mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt ausgezeichnet.
Zuvor wurde die entsprechende Ordensanregung vom Bundespräsidialamt aus Berlin an die Bayerische Staatskanzlei übergeben, mit der Bitte das entsprechende Verfahren einzuleiten.
Andreas Seiffert, der erste Vorsitzende der Sportgemeinschaft Moosburg, in der Josef Sellmaier seit Jahrzehnten sein „Unwesen“ treibt, streitet nicht ab, an diesem Vorgang beteiligt zu sein…
Auch wenn dies anfänglich dem „Seppi“ etwas peinlich war.
Im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei überreichte der Leiter eben dieser,
Dr. Florian Herrmann, die Auszeichnung.
Das Ehrenzeichen ist ein sichtbares Zeichen des Dankes für Menschen, die sich über viele Jahre hinweg uneigennützig für das Gemeinwohl einsetzen.
Ein Beispiel dafür findet sich auch in Moosburg :
Josef ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Judoabteilung der SG Moosburg und im gesamten Verein. Schon als Jugendlicher sammelte er auf der Matte Medaillen: oberbayerische, südbayerische und bayerische Titel gehörten über Jahre hinweg fast selbstverständlich zu seiner sportlichen Bilanz. Später folgten Kämpfe auf deutscher Ebene sowie ein besonderer Höhepunkt : der Titel Deutscher Meister Ü30, den er 2012 in Berlin erringen konnte.
Auch im Mannschaftssport machte er sich einen Namen; für die SG Moosburg kämpfte er sowohl in der zweiten Bundesliga als auch später in der ersten Bundesliga – ein Niveau, das nur wenige Judoka erreichen.
Doch im Verein ist Josef längst nicht nur als erfolgreicher Sportler bekannt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten engagiert er sich in zahlreichen Funktionen : als Abteilungsleiter der Judoabteilung, als Trainer, als Mitglied im Vereinsbeirat und als zuverlässiger Organisator im Hintergrund.
Im Vereinsalltag hat sich deshalb ein einfacher Grundsatz etabliert :
Wenn etwas fehlt, nicht funktioniert oder kurzfristig organisiert werden muss, heißt es oft nur noch : „Frag den Josef.“ Und erstaunlich oft hat er tatsächlich genau das, was gebraucht wird – manchmal sogar gleich in mehreren Varianten.
Die Geschichten darüber sind im Verein inzwischen legendär.
Umkleideschränke aus Altbeständen der heutigen DFS, die noch zu Zeiten der Bundesanstalt für Flugsicherung angeschafft wurden, vom Flughafen abholen ? Josef begleitet den Vorsitzenden Andreas Seiffert beim Transport der wuchtigen Dinger, hat den Hänger organisiert und packt mit an.
Eine kaputte Halterung, ein fehlendes Verlängerungskabel oder ein Drucker, der mitten in der Nacht neuen Toner braucht ? Josef weiß Rat – oder hat das Problem längst selbst gelöst.
Damit ist er für viele Vereinsmitglieder nicht nur der Mann fürs Material, sondern zugleich Gedächtnis, Netzwerk, Notfallkontakt und Vereinsarchiv in Personalunion.
Dass diese Ehrung nun auch auf Landesebene erfolgt, überrascht daher in der SG Moosburg kaum.
Bereits im vergangenen Jahr würdigte der Verein sein Engagement :
Nach dem einstimmigen Beschluss des Vereinsrates im Sommer wurde er bei der Ehrungsfeier im September 2025 unter großem Applaus zum Ehrenmitglied der SG Moosburg ernannt.
Damals wurde vom Vorsitzenden (der übrigens regelmäßig selber mit seinem „Seppi“ auf der Matte steht) in der Laudatio augenzwinkernd festgestellt, ein normaler Tag habe bei ihm vermutlich 48 Stunden und ein Jahr rund 1000 Tage. Denn neben seinem Einsatz im Verein führt Josef noch ein ebenso arbeitsreiches Leben : Gemeinsam mit seinen Eltern betreibt er einen landwirtschaftlichen Hof, arbeitet bei Clariant und ist Familienmensch mit seiner Frau Christine sowie Vater von zwei Teenagern.
Die wichtigste Frage des Abends blieb daher auch damals unbeantwortet :
Wann schläft dieser Mann eigentlich ?
Mit der Auszeichnung des Freistaats Bayern erhält sein Engagement nun eine weitere offizielle Anerkennung.
Für die SG Moosburg steht ohnehin längst fest :
Wenn jemand den Geist des Ehrenamts verkörpert, dann Josef.
Die Auszeichnung nahm er bei strahlendem Sonnenschein in Begleitung seiner Frau, des Vereinsvorsitzenden sowie des Bürgermeisters seiner Heimatgemeinde Wang, Herrn Markus Stöber und des Landrates des Kreis Freisings Helmut Petz entgegen.





Die SGM-Landesligamannschaft der Männer fand sich am 7.3. in der SGM-Halle ein, um die Gäste der Isarfighter Holzkirchen zum Saisonauftakt 2026 zu begrüßen. Dieses war auch die ersten Gelegenheit, die neuen Hosen des Sponsors ifb Hobmaier einzuweihen, vielen Dank an dieser Stelle!
Leider konnte die Mannschaft den gesetzten Erwartungen an das Ergebnis nicht gerecht werden. Die Judokas lieferten den interessierten Zuschauern einen unterhaltsamen Sportnachmittag, nach dem ersten Durchgang lagen die Gäste knapp mit 6 zu 4 vorne. Für die SGM gepunktet hatten Sergej Lenz (+90kg), Wolfgang Mayerhofer (-73kg) sowie Romano Strobelt und Jörg Gehrer (beide -66kg). Im zweiten Durchgang konnte die SGM leider an diesen hoffnungsvollen Auftakt nicht anknüpfen, es gelangen lediglich drei weitere Punkte mit Sina Karimipirhayati (-90kg), sowohl erneut Sergej Lenz und Jörg Gehrer.
Endergebnis somit 7 zu 13 aus Sicht der SGM und Gratulation an die Gäste aus Holzkirchen!