Sieg der Mannschaft der U10/U12/U15 gegen den TSV Mainburg

Schon wieder ein Wochenende, das unbedingt in einer Turnhalle oder Dojo zugebracht werden sollte…
Aber auch heute hat es sich wieder gelohnt : Beim Mannschaftskampf unserer Schüler gegen TSV Mainburg konnten wir Kampfgeist sehen, schöne Techniken (astreiner Seoi-Nage von Fabian) und auch das ein oder andere Experiment war gelungen. Denn anders als experimentell kann man Philips Versuch, seinen Gegner mit einem Armhebel zur Aufgabe zu bringen, nicht werten. Es war aber erfolgreich !
Einzig : Philipp gehört noch zu unseren Einsteigern… weiß-gelber Gürtel… und wir haben NOCH NIE im Training das Hebeln am Montag geübt. 🙂

Bei den ganz kleinen Judomäusen war heute eher das Unentschieden am Ende des einzelnen Kampfes zu sehen; aber auch das sind wichtige Punkte bzw. keine vergebenen Punkte.
Bei allen anderen stand recht häufig nach schönem Judo am Ende der Sieg auf Moosburger Seite.

Somit konnte Alex als Kampfrichter gegen 12 Uhr dann verkünden : 15 zu 7 für die SG Moosburg.

Damit haben unsere Kids in der Liga dieses Jahr den dritten Platz durch eigene Leistung gesichert ! Glückwunsch !
Jetzt müssen wir noch auf das Ergebnis aus Landshut heute warten; wenn die gegen Passau etwas patzen, dann sind wir sogar Vizemeister !

Letzter Akt wird dann der Abschlusslehrgang mit Siegerehrung am 1. Dezember in Abensberg sein.
Infos folgen.

Andreas

Ehrlich verdienter Sieg gegen den TSV Mitterfels

Heute führte uns der Weg in die Richtung von Straubing zum TSV Mitterfels, um die vorletzte Runde im Schülerrandori zu bestreiten. Treffpunkt an der Halle, verteilen auf die Autos und schon saß ich wieder neben Angelika vorne rechts. Wir hatten Spaß während der Hinfahrt ! Der wurde nur in dem Moment etwas weniger, als die „zuständige“ Autobahnabfahrt im Rückspiegel zu sehen war… Der kurze Streit über den Sinn eines menschlichen Navis konnte aber schnell beigelegt werden.

Aber wir waren alle pünktlich, bereits fast komplett durchgewogen und schwupp stand ein Haufen Kids im Judoanzug bereit für den nächsten Mannschaftskampf. Etwas schade war es, dass der TSV Mitterfels sich bereits aufgewärmt hatte, während wir noch nicht da bzw. gerade in der Umkleidekabine waren und deren Kids und Betreuer es dann nicht für wirklich nötig oder anständig hielten, dass wir dies gemeinsam durchführen. Dabei ist doch gerade das der besondere „Kick“ am Schülerrandori und vermittelt unseren Neueinsteigern einen wichtigen Aspekt des Judos : Der Gegner ist auch IMMER ein Partner. Ohne diesen kann man nun mal seinen Sport nicht machen.

Egal wie, um kurz nach elf ging es los.
Und weil auch unser kleinster Weiß-Gelb-Gurt heute zum ersten Ma dabei war, hatten wir dank Nikolas gleich mal den ersten Punkt in der Gewichtsklasse bis 24 kg einkassiert. Manchmal ist eben reines Mitmachen schon alles.
Ähnlich ging es auch weiter… ich will jetzt hier gar nicht auf die einzelnen Kämpfe alle eingehen, aber wir waren als Trainer am Mattenrand echt zufrieden. Keiner aus unseren Reihen stand als Schlaftablette auf der Matte oder hat dusselig versucht, mit dem Fuß vorne in Rückenlage hinter dem Gegner zu stochern, bis dieser die Chance ausnutzt und erfolgreich kontert, was wir schon öfter gesehen hatten.
Alle haben heute ihr Bestes gegeben und dabei auch auf uns am Mattenrand gehört : Fritzi hat auf Zuruf einen Fußfeger probiert – prompt gab es einen Punkt dafür. Fabian hat einen Ko-soto-gake (Einhängen von außen) probiert und letztlich nach meinem „korrigierenden“ Zuruf von außen auch zum Erfolg gebracht.

Olivia ist über sich hinaus gewachsen, als sie ihre männlichen Gegner samt ihren 20 Kilo mehr auf den Rippen erfolgreich das Fliegen lehrte und auch Philipp, der erst seit einem Jahr zum Training kommt, hat voller Stolz und vor allem Mut einem Grüngurt gezeigt, dass die Gürtelfarbe rein gar keine wirkliche Bedeutung hat.

Es hat nicht bei jedem zum Sieg gereicht, aber wirklich jeder hat es heute echt gut gemacht.

Auch unsere Neulinge, die nach der Gürtelprüfung vor den Sommerferien heute zum ersten Mal dabei waren, um Wettkampfluft zu schnuppern, haben sich in ihren Kämpfen gut geschlagen.
Hier war es erneut schade, dass viele Kämpfer und Kämpferinnen des TSV Mitterfels direkt nach ihrem Kampf aus der Halle verschwanden und nicht einmal mehr für die obligatorische Freundschaftsrunde am Ende zur Verfügung standen. Selbst zur Mannschaftsaufstellung am Ende war unser Gegner reichlich dezimiert.
Da fand ich persönlich es dann auch nicht so schlimm, dass nicht alle Moosburger beim Mattenabbau geholfen haben…

Macht aber alles nix, denn gegen 13 Uhr stand es dann 16 zu 11 und wir konnten unseren dritten Platz in der Liga damit halbwegs festigen. Ganz sicher ist er immer noch nicht, sondern hängt vor allem vom Ergebnis nächste Woche gegen Mainburg ab. Da brauchen wir noch einmal alle ! Es ist der letzte Kampftag in diesem Jahr ! Bitte, lasst uns nicht im Stich ! Treffpunkt am Samstag um 9 Uhr an der Halle !

Und wenn dann noch etwas Glück dazu kommt und Vilsbiburg gegen Passau verlieren sollte, dann könnten wir sogar noch auf Platz zwei vorrutschen.

 

Was jedenfalls heute angeht :

Danke & super gemacht !

Euer Andreas und die anderen Trainer

Oberbayerische Einzelmeisterschaft der U12 m+w

Morgens um 8 Uhr haben sich Marco Stroh, Quirin Birgmeier und ich (Fritzi Seiffert) getroffen und sind mit Andi, Angelika und Thorsten nach Palling zur Oberbayerischen Einzelmeisterschaft gefahren.

Dort angekommen haben wir eine halbe Stunde gewartet und haben uns aufgewärmt.

Ich hatte drei Kämpfe, die ich alle leider verloren habe. Da es aber nur vier Kinder waren in meiner Gewichtsklasse, reichte es am Ende trotzdem für den dritten Platz. (Anm. dazu von „offizieller Seite“ 🙂 Sie hat gar nicht schlecht gekämpft; zwar ist sie im ersten Kampf total verpeilt 2x auf den gleichen Trick reingefallen, aber die beiden Kämpfe danach waren prinzipiell schon OK. Hier muss man ehrlich sagen, dass die anderen Mädels einfach stärker bzw. besser waren.)

Quirin und Marco hatten jeweils vier Kämpfe.

Quirin hat leider auch alle seine Kämpfe verloren und somit den 5. Platz erreicht. (Anm. dazu von „offizieller Seite“ 🙂 Auch bei ihm war aber durchaus Kampfgeist und der ordentliche Versuch zu sehen, seine Techniken auszuprobieren. Aber Quirin erging es ähnlich wie Fritzi : Die anderen waren stärker bzw. vielleicht an dem Tag schlichtweg besser. Was allein schon dadurch aber sein kann, dass die Gegner durchaus auch im letzten Jahr der U12 waren, während unsere beiden da noch mehr Zeit vor sich haben. Und ein Jahr mehr oder weniger Wettkampferfahrung reißt hier einiges raus !)

Marco hingegen hat von seinen vier Kämpfen zwei gewonnen und damit den 3. Platz erreicht. (Anmerkung hier : Routine-Typ. 🙂 Marco kennt sich einfach schon länger aus, ist schon länger dabei. Wenn er einen Kampf verliert, dann meist ehrlich durch einen schlicht besseren Gegner. Gut gemacht !)

Etwas geärgert haben wir uns über manche Gegner, die zwar den Regeln entsprechend gekämpft (und gewonnen) haben, dabei aber Techniken nutzten, die einfach nicht zum anständigen Judo gehören und die ihnen im Kinderbereich auch gar nicht beigebracht werden sollten. Zum Beispiel haben sie ihren Gegner oder ihre Gegnerin einfach nur auf den Boden gezogen und wenn diese vor ihnen knieten – sie  sind selber stehengeblieben – dann trotzdem mit einem Fußwurf nach hinten geworfen. Das ist gefährlich für die Knie und kein schönes Judo. So etwas sollte man ihnen gar nicht erst zeigen.

Danach hat uns Angelika mit dem VW-Bus vom Verein und versorgt mit einem Berg Toffifee  fröhlich zum Burger King und danach zur Halle gefahren. Von dort sind wir alle nach Hause gefahren.

Eure Fritzi
…mit Ergänzungen vom Papa

Bayern & Preußen vereint :-)

Am letzten Freitag im September war es soweit : Wie angekündigt hatten wir beim Kindertraining der ersten Gruppe bei uns in unserer Halle am Eisstadion in Moosburg Besuch von Manuel Fiechtner aus Berlin.
Nun, das ist vielleicht für die Kids nicht so das besondere Ereignis gewesen, für mich aber schon und vielleicht auch der Anfang des Aufbaus eines kleinen, regelmäßigen Besuchsprogramms unserer beiden Vereine.
Als ich 1997 meinen Trainerschein gemacht hatte und anschließend beim VfL-Tegel 1891 in Berlin Reinickendorf als Trainer unterkam (und ja, ich bin immer noch Mitglied !), war gerade die Jugend des Vereins im Norden der Republik recht „gefürchtet“ und Manu eines der besten Pferde im Stall.
Ich wiederum habe mich mehr vor seiner Mutter gefürchtet, die uns auf wirklich ALLEN Wettkampffahrten und Freizeitaktivitäten begleitet hat.
Nun, wie soll ich sagen : In den damals folgenden fünf Jahren hatte ich die Freude, dass Manu unter anderem auch bei mir zum Training auf der Matte war und nach meinem Wegzug aus Berlin 2002 hat er einige Zeit später meine Jugendarbeit dort fortgeführt.
Heute ist er unser Trauzeuge, Taufpate eines unserer Kinder und seine Mutter quasi eine Art Oma gerade für unsere große Tochter… 🙂

Nun jedenfalls endlich hat es geklappt, dass ich also mit ihm zusammen nach ziemlich genau 17 Jahren mal wieder auf der Matte stehen konnte !
Ich fand’s toll und den Kids der SG Moosburg hat sein Training augenscheinlich auch ganz gut gefallen.

Vielleicht können wir ja mal sportliche Besuchsprogramme auf etwas größere Beine stellen ?!?

Es grüßt
Andreas Seiffert (damals in Berlin noch mit dem Namen Schmidt)

Danke Luis !

Gestern war es soweit :
Das letzte gemeinsame Training mit Luis war zu Ende.

Luis hat selber ganz früh mit dem Judo in der SGM angefangen (und auf diesem Wege auch seinen Vater aktiv in den Verein gebracht) und sich „hochgearbeitet“. Nicht nur in der Mannschaft war er ein wichtiger Teil, sondern auch als Trainer auf der Matte in den letzten Jahren stets im Judogi zu sehen.
Ich hatte die Freude, mit ihm zusammen über ein Jahr lang die alte Gruppe vom Joseph zu übernehmen, mit neuen Kindern und Jugendlichen auffüllen zu können und viel Spaß haben zu können.

Nun, er ist nicht aus der Welt, aber zumindest anderweitig eingebunden.

Für sein Studium in Passau wünschen wir ihm ganz viel Spaß und Erfolg und sind uns sicher, ihn dennoch regelmäßig auf unserer Moosburger Matte mal zu erwischen.

Besuch am Freitag

Zur Info vorab :
Am Freitag dem 27. September wird das Training der Gruppe um 15:30 Uhr einmalig von Manuel Fiechtner vom VfL-Tegel 1891 e.V. übernommen. Manuel hat früher unter anderem auch bei mir trainiert und war bei zahlreichen Turnieren und Meisterschaften immer vorne mit dabei. Gleich in seinem ersten Jahr in der U15 wurde er damals zum Beispiel Landesmeister.
Manuel ist selber seit vielen Jahren als Trainer auf der Matte aktiv und hat nach meinem Wegzug aus Berlin die Jugendarbeit dort zum Teil übernommen. Privat sind wir seit über 20 Jahren befreundet, er ist Taufpate von unserem Theo und unter anderen unser Trauzeuge.

Kilian und ich werden natürlich an dem Tag auch da sein !!!

Genießt mal ein Training mit einem anderen Trainer, der noch mehr preußische Luft mitbringt. 🙂

Hier ein Foto von ihm aus früheren Tagen…

Andreas

Sommerlager in Bayerisch Eisenstein

Nachdem wir letztes Jahr Zelten waren, haben wir uns in diesem Sommer über ein Wochenende in der Jugendherberge in Bayerisch Eisenstein einquartiert. Die Anreise startete am Freitagmorgen bei uns an der Halle mit 30 Kindern und sechs Betreuern, verteilt auf auch sechs Autos. Dank einer gewissen Portion Schlafmützigkeit mancher Eltern haben wir zwei Kinder noch rasch zu hause eigesammelt nach der eigentlichen Abfahrt, weil das Warten vor Ort einfach noch länger gedauert hätte.
Nachdem aber auch dieses Problemchen gelöst war, war unser erster Stopp am Silberbergwerk in Bodenmais, wo uns eine interessante und nicht zu lang geratene Führung erwartete.
Während wir bergauf noch laufen mussten, ging es bergab dann aber mit der Sommerrodelbahn. Bergauf übrigens wurden die großen Mädels dabei mit der „Spezialaufgabe“ betraut, unseren beinkranken Theo im Fahrradanhänger hochzuschieben… – Sie haben nicht gemeckert ! Haben es fleißig erledigt und dabei sogar noch gequatscht ! Und oben angekommen war alles wie vorher. Und die noch größeren Jungs ? Die brauchten erst einmal eine Pause von der Anstrengung sich selber den Berg hochzuschleppen. Man, ihr seid richtige Kerle… 🙂

Einen kurzen Abstecher zum großen Arbersee schoben wir noch ein, bevor wir den Abend dann in der Jugendherberge verbrachten, verputzten Nudeln mit Tomatensoße und verzogen uns für ein paar Spiele in verschiedene Zimmer und um 22 Uhr dann in den Wald zur Nachtwanderung. Gegen 23 Uhr versuchten wir es mit Nachtruhe. Hat keine Viertelstunde gedauert. War wohl anstrengend der Tag.

Der Samstag begann nach dem Frühstück mit Federball, Fußball, Tischtennis oder einer großen Runde Volleyball. In der Zwischenzeit waren Luis und Kathrin unterwegs, um die Schnitzeljagd vorzubereiten für den Nachmittag.
Auf fünf Gruppen verteilt begannen wir diese auch gegen Mittag.
Anmerkung und und Notiz meinerseits für kommende Jahre : Luis und Kathrin NIE wieder eine Schnitzeljagd auslegen lassen. Die Schwierigkeitsstufe lag bei ca. 12. Die Skala endete aber leider schon bei 10. Oder aber die Jungs der vorletzten Gruppe haben manche Hinweise und Aufgaben nicht wieder dort versteckt, wo sie vorher waren. Unvorstellbar, oder ??? 🙂
Nachdem ich mit der letzten Gruppe schließlich vom Gewitter durchgenässt wurde im Wald, waren alle am Nachmittag wieder in der Jugendherberge, legten sich trocken, suchten sich nach Zecken ab und warteten sehnsüchtig auf das Abendbrot.
In Form von gegrillten Würstchen, Steaks, Kartoffeln, Kartoffelsalat und sogar vitaminreichem grünen Salat für ganz Verrückte, gab es das dann auch am Lagerfeuer. Zum Dessert noch heiße Marshmallows vom Stock – eigeklemmt in Schokokekse – und unsere Aufgabe war für diesen Tag erfüllt.

Bettruhe um 22 Uhr. Äh naja. 23 Uhr. Oder vielleicht 23:30 ?

Am Sonntag jedenfalls räumten wir nach dem Frühstück nur noch schnell unsere Zimmer aus und düsten dann ins Caprima zur gründlichen Säuberung.

Und um 17 Uhr waren wir wieder allein auf dem Parkplatz an der SGM-Halle.
Uns als Betreuer hat’s einen riesigen Spaß gemacht. Und den Gesichtern nach zu urteilen, den Kids auch.

Im historischen Bergwerk in Bodenmais

…da gab es Bergtrolle !

Pause am großen Arbersee

Auch unsere kleinste Teilnehmerin (übrigens wirklich Mitglied der Judoabteilung)
hatte ihren Spaß, während die Großen sich sportlich betätigten.

Hinweise solcher Art, sporadisch im Wald verteilt, sorgten dann für zwei Stunden Schnitzeljagd. War ziemlich kniffelig und ich kann als Begleiter der letzten Gruppe garantieren : Sie haben sich echt bemüht ! Aber ohne Hilfe von GPS und der Komoot-App sowie zwei Telefonaten von unterwegs mit Luis und Kathrin hätten wir einfach umgedreht. Schwierigkeit : Extra hart ! 🙂
Aber obwohl sie nur sieben der 13 Aufgaben gefunden hatten, waren meine zwei großen Hühner in der Gruppe und ihre ständig die Soundbox rumschleppenden drei Gockel nicht mal die letzten.

Abends noch Lagerfeuer und am nächsten Tag ab ins Schwimmbad.

Jeder bekam sein Eis. Theo musste halt mit seiner Schwester teilen.

Hansi hatte seinen Spaß am Sprungturm, während die anderen wild tobten.

Das war’s.