Oberbayerische Einzelmeisterschaft der U12 in heimischer Halle

Heute (16. Februar 2020) fand in unserer eigenen Halle mit uns als Ausrichter die Oberbayerische Meisterschaft der U12 statt.

Das leichte Chaos in der Organisation dieser Veranstaltung bis zum Vortag hat sich für uns durchaus gelohnt.
Chaos ?

–> Normalerweise hätten pro ausgelegter Kampffläche gemäß der Sportordnung nur 20 Kinder teilnehmen dürfen – Jungen und Mädchen zusammen gerechnet. Nun gingen aber etliche Meldungen mehr ein und wir hätten manchen Vereinen kurzfristig absagen müssen. Das ist aber erstens irgendwie blöd und zweitens auch mit der neu eingeführten Cup-Wertung (drei Turniere bilden gemeinsam den Oberbayern-Cup) auch einfach unfair.

Also fiel kurzfristig die Entscheidung, dass die Mädchen eine eigene Veranstaltung um 12:30 Uhr bekommen und wir somit jeweils 80 Teilnehmer annehmen durften. Bei den Jungs wurde dies dann auch fast ausgereizt, bei den Mädchen war es wie so oft etwas leerer.

Auf jeden Fall trudelten gegen 10 Uhr (etliche unserer Helfer hatten vom Matten- und Kampfrichtertischaufbau bzw. Gerlinde und ihr Team vom Vorbereiten des Buffets schon ein wenig Training hinter sich) unsere Gäste ein. Zügig ging das Wiegen dahin und anschließend das gemeinsame  Aufwärmen mit Hansi auf der Matte.

Von uns waren an diesem Tag fünf Jungs und vier Mädchen am Start. Bei den Jungs waren ein paar dabei, für die eigentlich eine Oberbayerische Meisterschaft schon ein gehöriger Brocken für den Anfang der Wettkampflaufbahn ist, andererseits galt es aber nun mal die Chance der kurzen Anfahrt zu nutzen.

Zu den Kämpfen im Einzeln : 

Milan ist für sein Alter recht groß aber dünn. Das brachte ihm ein paar Gegner ein, die die fehlende Größe einfach mit mehr Masse (leider auch an Muskeln) im dann halt kleineren Körper ausgeglichen haben. Das lag ihm noch nicht ganz so und man muss einfach sagen, dass es sein erster Wettkampf war. Dafür hat er sich gut geschlagen !

Tobias war wie Milan das erste Mal dabei und hat sich ebenfalls ganz gut geschlagen. Er muss einfach noch Erfahrung sammeln und etwas böser werden. 🙂

Fabian konnte mit seinen Gegnern heute nicht so viel anfangen bzw. technisch als Weißgelbgurt noch nicht so viele Möglichkeiten abrufen, um gegen verschiedene Griffarten und Stellungen immer was bereit zu haben. Mit einem Sieg und einem Unentschieden, wurde er aber am Ende stolzer Dritter !

Sebastian ist ebenfalls noch ganz neu im Wettkampfjudo und war heute von seinen Gegnern etwas überfordert. Aber auch seine Kämpfe endeten nicht nach ein paar Sekunden mit zwei schnellen Ippon, sondern er zeigte durchaus Kampfgeist.

Bei Quirin war es heute einfach nicht sein Tag. Er hat als erfahrenster Kämpfer von unseren Jungs heute gut gekämpft, aber nicht immer das Letzte aus sich rausholen können, um den kleinen, aber feinen Unterschied klarzumachen. So verlor er zwei seiner Kämpfe unglücklich und wurde am Ende Vierter.

Bei den Mädchen konnte Olivia heute überzeugen und wurde souverän Oberbayerische Meisterin !

Katrin ist zwar schon etwas länger dabei, aber bisher bei Wettkämpfen noch nicht so begeistert bzw. oft dabei gewesen, wie anscheinend manche ihrer heutigen Gegnerinnen. Schade, denn Kathrin kämpfte mit viel Biss und Technik; da wäre sogar noch mehr drin gewesen, als der dritte Platz. Aber dazu Glückwunsch natürlich !

Raja ist wie Kathrin seit zwei Jahren dabei, hat aber schon öfter gekämpft und konnte diese Erfahrung heute auch nutzen, um in großen Strecken ihre Kämpfe zu dominieren. Mit etwas Kampfrichter-Pech wurde es am Ende aber ein schöner dritter Platz.

Fritzi…. Tja, dass ist ja nun mein verwandschaftlich bedingter Sonderfall. 🙂 Sie ist seit fast fünf Jahren beim Judo dabei, hat eigentlich genügend technische Fertigkeiten und Erfahrung, um einiges zu reißen (im Kampf gegen Abensberg hat sie es letztes Jahr deutlichst bewiesen), nutzt dies aber nicht immer. Auch heute hatte sie größtenteils Gegnerinnen, die sie hätte bezwingen können, wenn doch nur etwas mehr Biss und Körperspannung in ihr gesteckt hätten. Zum Beispiel so, wie in ihrem vierten Kampf heute, den sie mit zwei Ippon für unterschiedliche Techniken gegen eine größere Gegnerin souverän gewonnen hat. Schade, denn so wurde es am Ende „nur“ der vierte Platz.
Als Papa bin ich aber zumindest beruhigt, dass Ihr Trainer Hansi ihr nach jedem Kampf das gleiche gesagt hat, wie ich auch. 🙂

Ein Dank nun noch einmal an alle Helfer vom Verein, die die Matten geschleppt haben, die Tische besetzt haben oder am Buffet verkauft haben. Ebenso an die Bäcker und Bäckerinnen für die Spenden und die Eltern fürs Anfeuern der Kinder.

Ich selber hoffe, dass jeder sich ausreichend betreut fühlte, auch wenn nicht immer der eigene Coach bzw. bekannte Trainer am Mattenrand zur Verfügung stand. Aber manchmal finden Kämpfe einfach zeitgleich statt oder als Ausrichter ist mal was anderes zu erledigen, weshalb zum Beispiel Hansi zwischenzeitlich am Kampfrichtertisch einspringen musste.

Auf jeden Fall soweit beste Grüße

Andreas

 

Da die Kämpfe teilweise mit der Siegerehrung gleichzeitig stattfanden, bzw. ich am Ende zur Arbeit weiter musste, habe ich leider nicht von allen Podest-Kindern ein Foto. Wenn ihr mir eines schickt, baue ich es noch ein ! 

Südbayerische Meisterschaft der U15

Hier vorerst nur eine Kurzinfo zur Südbayerischen Meisterschaft der U15 am 1. Februar 2020

Mädchen :
Lisa Howard belegte bis 33 kg Platz 2. und hat sich für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert.

Katharina Birgmeier bis 57 kg konnte sich nicht qualifizieren.

Jungen : 
-33 kg Florian Grabichler, bis 37 kg Jakob Reichelt und bis 43 kg Christoph Gmeiner sind ausgeschieden.

Bis 40 kg hat sich Marco Stroh mit einem 5. Platz für die Bayerische Meisterschaft. qualifiziert

Text : Hansi Grabichler

Oberbayerische Meisterschaft der U15

Die Oberbayerische Einzelmeisterschaft der U15 für das Jahr 2020 wurde in Palling veranstaltet. Rund 120 Teilnehmer (Jungen und Mädchen) aus den oberbayerischen Vereinen hatten am 26. Januar daran teilgenommen. Von der SG Moosburg gingen zwei Mädchen und fünf  Jungs an den Start.

FU 15:
Lisa Howard kämpft in der leichtesten Gewichtsklasse bis 33 kg. Es gab hier nur zwei Starterinnen. Im Modus „Best of three“ wurde der Obb Meister ermittelt. Lisa Howard besiegte ihre Gegnerin hier jeweils souverän und wurde Erste.

Katharina Birgmeier kämpfte bis 57 kg. In dem kleinen aber sehr starken Feld belegte sie am Ende den 3. Platz.

MU 15:
Bei den Jungs kämpft Florian Grabichler in der Gewichtsklasse bis 34 kg. Ungewöhnlich für diese Gewichtsklasse gingen hier mit 18 Startern, die meisten Kinder an den Start. Florian gewann den ersten Kampf. Die nächste Begegnung brachte eine harte Auseinandersetzung, die bis in die letzte Minute der Verlängerung ging. Hier gab es eine äußerst umstrittene Wertung für seinen Kontrahenten. In der Trostrunde siegte er einmal und musste in der folgenden Begegnung wieder in die Verlängerung. Auch diesmal gab es wieder eine sehr fragwürdige Entscheidung gegen ihn, die für ihn das Aus bedeutete.

Jakob Reichelt startete bis 37 kg. Jakob konnte zwei Begegnungen für sich entscheiden und belegte im Endklassement den 3. Platz.

Bis 40 kg kämpfte Marco Stroh um den oberbayerischen Meistertitel. Marco kämpfte sehr beherzt und konnte zwei Kämpfe mit einer Selbstfalltechnik (Yoko-otoshi) rasch für sich entscheiden. Im anschließenden Halbfinale musste er sich jedoch geschlagen geben. Den Kampf um Platz 3 entschied er wieder klar für sich.

Christoph Gmeiner konnte in der Klasse bis 43 kg einen Kampf für sich entscheiden. Nachdem sich alle Teilnehmer im Kreis geschlagen hatten konnte er sich am Ende noch über den 3. Platz freuen.

Bis 60 Kg ging Alexandre Steinbach ins Rennen. Leider erlitt er bereits in der ersten Runde eine Muskelverletzung und konnte nicht weitermachen.
Lisa Howard, Kathrina Birgmeier, Jakob Reichelt, Marco Stroh, Christoph Gmeiner und Florian Grabichler als Nachrücker sind auf der südbayerischen Meisterschaft startberechtigt.

Text & Bild : Hansi Grabichler

Judo-Safari am Nikolauswochenende

Das letzte Event für die Kinder in diesem Judo-Jahr haben wir gestern erfolgreich bzw. vor allem spaßig über die Bühne gebracht. Lange angekündigt und von unserer Seite aus geplant und organisiert, trafen wir uns gestern früh in der Halle für die Judo-Safari.
Einen kleinen Dank an dieser Stelle an Zumba, Karate & Basketball, die an dem Tag mal wieder auf ihre Trainingszeit verzichten mussten bzw. arg verschoben wurden. Aber immerhin hatten wir die komplette Halle gebucht und auch belegt von der Küche über die Galerie, bis hinunter in die große Halle und den Dojo verteilten wir uns mit 32 Kids, Eltern und Betreuern.

Die Kids organisierten wir in sieben Gruppen mit maximal fünf Teilnehmern.

In der Küche hatte Gerlinde (später zusammen mit Manfreds Unterstützung) in perfekter Kehlringer-Organisation den gespendeten Kuchen zum Verkauf angeboten, ergänzt um Butterbrezeln, Semmeln und Getränke. Auch T-Shirts und Softshelljacken der Abteilung gab es hier.
Im Bereich vor der Küche war für die Kids auch schon eine unserer drei Stationen : Die kreative Ecke.

Hier ging es darum, aus zur Verfügung stehenden 60.000 Bügelperlen ein weihnachtliches Judomotiv zu basteln und möglichst innerhalb der eigenen Gruppe einen guten Platz zu belegen. Für die Platzierung wurden in entsprechender Abstufung dann später von uns Punkte verteilt.

In der großen Halle hatten wir einen Lauf- und Turnparcours aufgebaut, eine Ecke zum Ballwurf und die andere für Dreisprung und Standweitsprung hergerichtet. Hier ging es ebenfalls darum durch Schnelligkeit oder Geschicklichkeit möglichst viele Punkte zu sammeln.

Nicht vergessen werden darf natürlich unser Dojo : Kämpfen !
Innerhalb ihrer jeweiligen Gruppe (die wir nach Gewicht eingeteilt hatten) musste Jeder gegen Jeden kämpfen und hatte somit mindestens drei, höchstens aber vier Kämpfe. Auch hier gab es für jeden Sieg entsprechende Punkte.

Dank dem ständig mitgeschleppten iPad und ein paar Gedanken im Vorfeld zum Ablauf konnte ich dann einen Teil der Auswertung schon während des „Betriebs“ erledigen und auch die Kunstwerke aus Bügelperlen waren gemeinsam mit Steffi schnell bewertet. Erstaunlich, wie kreativ manche sind, während andere doch eher in die pragmatische und möglichst Aufwand sparende Ecke driften. 🙂

Beim Freitagstraining am Nikolaustag in der Vorwoche hatte der Nikolaus die Kinder schon entgegen seiner Tradition der letzten Jahre versetzt. Er entschuldigte sich aber herzlichst dafür und tauchte im Anschluss an die Safari auf. Während er begann, seine Schokonikoläuse zu verteilen, schrieben wir noch die letzten Urkunden und sortierten die Abzeichen.

Ergebnis des Tages : 
9 gelbe Kängurus
4 rote Füchse
8 grüne Schlangen
8 blaue Adler
2 braune Bären
…und mit 242,5 von maximal 245 Punkten 1 schwarzer Panther für Leon, der in allen drei Disziplinen überzeugte und lediglich mit einem einzigen Ball nicht in die Kiste getroffen hat.

Uns hat es viel Spaß gemacht; wir hoffen den Kids auch !?!
Bis auf wenige Ausnahmen schienen sich aber auch alle über Ihr Abzeichen für den Judoanzug, den Aufkleber für den Judopass und die Urkunde zu freuen. Wer nicht ganz zufrieden war, dem sei gesagt : Es war ein SPIEL ! Es ging um Spaß, nicht um Ehrgeiz und Leistung. Bleibt bitte trotzdem gut gelaunt. 🙂

Ein ganz großes Dankeschön auch an alle Helfer, die uns als Jugendleitung hier tatkräftig unterstützen !

– Gerlinde & Manfred bei der Versorgung für den Magen
– Seppi beim Bügeln der Kunstwerke
– Simon am Kampfrichtertisch
– Marcus (ein Papa) der für uns fotografierte (Bilder werden nachgereicht)
– …und vor allem an die nahezu komplette Familie Grabichler, die zu viert dabei waren und sich den halben Sonntag um die Ohren geschlagen haben.

…immer wieder die gleichen Gesichter… 🙁
Wäre schön, wenn hier mal noch ein paar mehr auftauchen in der Zukunft.

Jetzt aber wieder ein Lächeln ins Gesicht und ab in eine schöne Weihnachtszeit.

Euer Andreas

Hohenthann – Unser Nachwuchs kämpft erfolgreich !

Am Tag nach Nikolaus fuhren wir mit einigen unserer Kids nach Hohenthann, um die Gelegenheit zu nutzen, dass ein Einzelturnier auch mal quasi in der Nachbarschaft stattfindet und wir nicht bis in den Bayerischen Wald dafür müssen. Etwas schade war es, dass nicht alle Vereine aus der Gegend der Einladung der Sportfreunde aus Hohenthann folgten und die Teilnehmerzahl damit insbesondere in der weiblichen U12 doch recht überschaubar war.

Los ging es aber erst einmal mit der U10 – hier kämpften Jungen und Mädchen noch in gemischten Gewichtsklassen. Von uns waren fünf Kids am Start, wovon erst zwei überhaupt etwas Wettkampferfahrung hatten.
Umso erfreulicher war es dann, dass Raja alle ihre Kämpfe gewinnen konnte und auch Erik in seiner Gewichtsklasse die ihm maximal mögliche Punktzahl rausholte. Damit hatten wir schon mal zwei erste Plätze. Die anderen drei belegten dann auch noch dritte Plätze, so dass die ersten Stunden schon mal erfolgreich abgehakt waren. Bei ihnen wird aber sicherlich die Erfahrung in den nächsten Monaten und Jahren, gepaart mit dem noch etwas stärker aufkommenden „Biss“, für nicht nur weiterhin schöne, sondern noch erfolgreichere Kämpfe sorgen.
Gegen Mittag traf dann auch unsere U12 ein, vertreten mit drei Kämpfern bzw. Kämpferinnen.
Amelie hatte etwas Losglück und konnte sich später über einen ersten Platz freuen, Quirin hingegen hatte es etwas schwieriger und musste sich einem seiner Gegner geschlagen geben. Ein toller zweiter Platz war aber auch bei ihm die Folge.
Und mit Marco konnten wir am Ende noch einen weiteren ersten Platz auf der Liste verbuchen.

Das Fazit für dieses Wochenende war also perfekt und allen Kämpfer und Kämpferinnen einen herzlichen Glückwunsch !

Abschlusslehrgang des Niederbayerischen Schülerrandoris

Die Saison 2019 ist wettkampftechnisch auch für die SG Moosburg nun zu Ende gegangen.
Stark geprägt war sie auch dieses jähr wieder von unserer Teilnahme am am Niederbayerischen Schülerrandori, der Jugendliga für die U10, U12 und U15.
An insgesamt sechs Kampftagen mussten wir dazu insgesamt 140 Kids durch halb Niederbayern fahren. Ein Dankeschön gilt daher auch den Eltern, die immer mal wieder dabei waren und Sitzplätze in ihren Autos zur Verfügung stellten.

Am Ende stand auf jeden Fall wieder ein starker dritter Platz für uns in der Tabelle. Stark deshalb, weil wir ohne Neid zugeben, dass der TSV Abensberg in den letzten Jahren einfach irgendwie übermächtig ist und wir ihnen dennoch im direkten Vergleich etliche Punkte abzocken konnten.
Stark auch deshalb, weil der dritte Platz aus einem denkbar knappen Kampftag gegen Landshut resultiert.
Kurz gesagt  : Die Kids haben super gekämpft !

Alle die regelmäßig dabei waren, haben mittlerweile Ihre Kapuzenpullover als Dankeschön auch erhalten und sind hoffentlich zusammen mit den Neueinsteigern in der Wettkampfszene dann auch weiterhin dabei.

Am gestrigen Sonntag (1. Dezember) fand zum Abschluss noch die Siegerehrung nach einem knapp 2,5 stündigen Training mit Weltmeister Radu Ivan in Abensberg statt.

Tabelle oder Kampfübersicht anzeigen.

 

Sieg der Mannschaft der U10/U12/U15 gegen den TSV Mainburg

Schon wieder ein Wochenende, das unbedingt in einer Turnhalle oder Dojo zugebracht werden sollte…
Aber auch heute hat es sich wieder gelohnt : Beim Mannschaftskampf unserer Schüler gegen TSV Mainburg konnten wir Kampfgeist sehen, schöne Techniken (astreiner Seoi-Nage von Fabian) und auch das ein oder andere Experiment war gelungen. Denn anders als experimentell kann man Philips Versuch, seinen Gegner mit einem Armhebel zur Aufgabe zu bringen, nicht werten. Es war aber erfolgreich !
Einzig : Philipp gehört noch zu unseren Einsteigern… weiß-gelber Gürtel… und wir haben NOCH NIE im Training das Hebeln am Montag geübt. 🙂

Bei den ganz kleinen Judomäusen war heute eher das Unentschieden am Ende des einzelnen Kampfes zu sehen; aber auch das sind wichtige Punkte bzw. keine vergebenen Punkte.
Bei allen anderen stand recht häufig nach schönem Judo am Ende der Sieg auf Moosburger Seite.

Somit konnte Alex als Kampfrichter gegen 12 Uhr dann verkünden : 15 zu 7 für die SG Moosburg.

Damit haben unsere Kids in der Liga dieses Jahr den dritten Platz durch eigene Leistung gesichert ! Glückwunsch !
Jetzt müssen wir noch auf das Ergebnis aus Landshut heute warten; wenn die gegen Passau etwas patzen, dann sind wir sogar Vizemeister !

Letzter Akt wird dann der Abschlusslehrgang mit Siegerehrung am 1. Dezember in Abensberg sein.
Infos folgen.

Andreas

Ehrlich verdienter Sieg gegen den TSV Mitterfels

Heute führte uns der Weg in die Richtung von Straubing zum TSV Mitterfels, um die vorletzte Runde im Schülerrandori zu bestreiten. Treffpunkt an der Halle, verteilen auf die Autos und schon saß ich wieder neben Angelika vorne rechts. Wir hatten Spaß während der Hinfahrt ! Der wurde nur in dem Moment etwas weniger, als die „zuständige“ Autobahnabfahrt im Rückspiegel zu sehen war… Der kurze Streit über den Sinn eines menschlichen Navis konnte aber schnell beigelegt werden.

Aber wir waren alle pünktlich, bereits fast komplett durchgewogen und schwupp stand ein Haufen Kids im Judoanzug bereit für den nächsten Mannschaftskampf. Etwas schade war es, dass der TSV Mitterfels sich bereits aufgewärmt hatte, während wir noch nicht da bzw. gerade in der Umkleidekabine waren und deren Kids und Betreuer es dann nicht für wirklich nötig oder anständig hielten, dass wir dies gemeinsam durchführen. Dabei ist doch gerade das der besondere „Kick“ am Schülerrandori und vermittelt unseren Neueinsteigern einen wichtigen Aspekt des Judos : Der Gegner ist auch IMMER ein Partner. Ohne diesen kann man nun mal seinen Sport nicht machen.

Egal wie, um kurz nach elf ging es los.
Und weil auch unser kleinster Weiß-Gelb-Gurt heute zum ersten Ma dabei war, hatten wir dank Nikolas gleich mal den ersten Punkt in der Gewichtsklasse bis 24 kg einkassiert. Manchmal ist eben reines Mitmachen schon alles.
Ähnlich ging es auch weiter… ich will jetzt hier gar nicht auf die einzelnen Kämpfe alle eingehen, aber wir waren als Trainer am Mattenrand echt zufrieden. Keiner aus unseren Reihen stand als Schlaftablette auf der Matte oder hat dusselig versucht, mit dem Fuß vorne in Rückenlage hinter dem Gegner zu stochern, bis dieser die Chance ausnutzt und erfolgreich kontert, was wir schon öfter gesehen hatten.
Alle haben heute ihr Bestes gegeben und dabei auch auf uns am Mattenrand gehört : Fritzi hat auf Zuruf einen Fußfeger probiert – prompt gab es einen Punkt dafür. Fabian hat einen Ko-soto-gake (Einhängen von außen) probiert und letztlich nach meinem „korrigierenden“ Zuruf von außen auch zum Erfolg gebracht.

Olivia ist über sich hinaus gewachsen, als sie ihre männlichen Gegner samt ihren 20 Kilo mehr auf den Rippen erfolgreich das Fliegen lehrte und auch Philipp, der erst seit einem Jahr zum Training kommt, hat voller Stolz und vor allem Mut einem Grüngurt gezeigt, dass die Gürtelfarbe rein gar keine wirkliche Bedeutung hat.

Es hat nicht bei jedem zum Sieg gereicht, aber wirklich jeder hat es heute echt gut gemacht.

Auch unsere Neulinge, die nach der Gürtelprüfung vor den Sommerferien heute zum ersten Mal dabei waren, um Wettkampfluft zu schnuppern, haben sich in ihren Kämpfen gut geschlagen.
Hier war es erneut schade, dass viele Kämpfer und Kämpferinnen des TSV Mitterfels direkt nach ihrem Kampf aus der Halle verschwanden und nicht einmal mehr für die obligatorische Freundschaftsrunde am Ende zur Verfügung standen. Selbst zur Mannschaftsaufstellung am Ende war unser Gegner reichlich dezimiert.
Da fand ich persönlich es dann auch nicht so schlimm, dass nicht alle Moosburger beim Mattenabbau geholfen haben…

Macht aber alles nix, denn gegen 13 Uhr stand es dann 16 zu 11 und wir konnten unseren dritten Platz in der Liga damit halbwegs festigen. Ganz sicher ist er immer noch nicht, sondern hängt vor allem vom Ergebnis nächste Woche gegen Mainburg ab. Da brauchen wir noch einmal alle ! Es ist der letzte Kampftag in diesem Jahr ! Bitte, lasst uns nicht im Stich ! Treffpunkt am Samstag um 9 Uhr an der Halle !

Und wenn dann noch etwas Glück dazu kommt und Vilsbiburg gegen Passau verlieren sollte, dann könnten wir sogar noch auf Platz zwei vorrutschen.

 

Was jedenfalls heute angeht :

Danke & super gemacht !

Euer Andreas und die anderen Trainer

Oberbayerische Einzelmeisterschaft der U12 m+w

Morgens um 8 Uhr haben sich Marco Stroh, Quirin Birgmeier und ich (Fritzi Seiffert) getroffen und sind mit Andi, Angelika und Thorsten nach Palling zur Oberbayerischen Einzelmeisterschaft gefahren.

Dort angekommen haben wir eine halbe Stunde gewartet und haben uns aufgewärmt.

Ich hatte drei Kämpfe, die ich alle leider verloren habe. Da es aber nur vier Kinder waren in meiner Gewichtsklasse, reichte es am Ende trotzdem für den dritten Platz. (Anm. dazu von „offizieller Seite“ 🙂 Sie hat gar nicht schlecht gekämpft; zwar ist sie im ersten Kampf total verpeilt 2x auf den gleichen Trick reingefallen, aber die beiden Kämpfe danach waren prinzipiell schon OK. Hier muss man ehrlich sagen, dass die anderen Mädels einfach stärker bzw. besser waren.)

Quirin und Marco hatten jeweils vier Kämpfe.

Quirin hat leider auch alle seine Kämpfe verloren und somit den 5. Platz erreicht. (Anm. dazu von „offizieller Seite“ 🙂 Auch bei ihm war aber durchaus Kampfgeist und der ordentliche Versuch zu sehen, seine Techniken auszuprobieren. Aber Quirin erging es ähnlich wie Fritzi : Die anderen waren stärker bzw. vielleicht an dem Tag schlichtweg besser. Was allein schon dadurch aber sein kann, dass die Gegner durchaus auch im letzten Jahr der U12 waren, während unsere beiden da noch mehr Zeit vor sich haben. Und ein Jahr mehr oder weniger Wettkampferfahrung reißt hier einiges raus !)

Marco hingegen hat von seinen vier Kämpfen zwei gewonnen und damit den 3. Platz erreicht. (Anmerkung hier : Routine-Typ. 🙂 Marco kennt sich einfach schon länger aus, ist schon länger dabei. Wenn er einen Kampf verliert, dann meist ehrlich durch einen schlicht besseren Gegner. Gut gemacht !)

Etwas geärgert haben wir uns über manche Gegner, die zwar den Regeln entsprechend gekämpft (und gewonnen) haben, dabei aber Techniken nutzten, die einfach nicht zum anständigen Judo gehören und die ihnen im Kinderbereich auch gar nicht beigebracht werden sollten. Zum Beispiel haben sie ihren Gegner oder ihre Gegnerin einfach nur auf den Boden gezogen und wenn diese vor ihnen knieten – sie  sind selber stehengeblieben – dann trotzdem mit einem Fußwurf nach hinten geworfen. Das ist gefährlich für die Knie und kein schönes Judo. So etwas sollte man ihnen gar nicht erst zeigen.

Danach hat uns Angelika mit dem VW-Bus vom Verein und versorgt mit einem Berg Toffifee  fröhlich zum Burger King und danach zur Halle gefahren. Von dort sind wir alle nach Hause gefahren.

Eure Fritzi
…mit Ergänzungen vom Papa