Jugend äußerst erfolgreich beim Pantherturnier in Kronwinkl

1 Pokal und 7 Medaillen !

Beim Panther-Turnier in Kronwinkel zeigte die SG Moosburg ihre Stärke mit beeindruckenden Leistungen in verschiedenen Altersklassen.

In der Altersklasse U11 und U9 wurde noch in einem zwei Ippon Punktesystem gekämpft, dass heißt der Kampf ist nicht wie sonst nach einem Ippon aus sondern erst nach 8 Punkten( ein Ippon bringt 4 Punkte und ein Waza-ari bringt 2 Punkte), ab der U13 wurde dann klassisch nach einem Ippon oder zwei Wazari der Kampf beendet.

In der U11 erkämpfte sich Tomoru Grieser nach drei knappen Kämpfen den dritten Platz. Ebenfalls in der U11 trat Ludwig Homfeld an und sicherte sich nach zwei gewonnenen Kämpfen, wovon er einen nach einem 0:6 noch in ein 8:6 für sich drehte – den zweiten Platz. In der U13 musste er sich einem starken Feld geschlagen geben und holte den dritten Platz.

In der U9 überzeugte Jakob Kögler mit drei Siegen, wovon alle 8:0 für ihn ausgingen, und sicherte sich somit verdient den ersten Platz, wohingegen er sich in der U11 mit nur einem Sieg mit dem dritten Platz begnügen musste.
Philipp Lewton kämpfte sich in der U13 nach zwei Unentschieden und einer Niederlage auf den zweiten Platz.

Auch Juliana Matthes und Xenia Seibold zeigten ihr Können: Juliana erkämpfte sich in der U13 den dritten Platz, während Xenia in zwei von drei Kämpfen ihre Gegner mit Ippon warf und somit den zweiten Platz erreichte.

1. Plätze :  
Jakob Kögler in der U9

2. Platz :
Philipp Lewton in der U13
Xenia Seibold in der U13
Ludwig Homfeld in der U11

3. Plätze :
Tomoru Grieser in der U11
Jakob Kögler in der U11
Ludwig Homfeld in der U13
Juliana Matthias in der U13


Text : Simon Lechner
Fotos : Andreas Seiffert & Robert Weilguni

Bayerische Einzelmeisterschaft der U13

Der Text ist von unseren beidem Kämpferinnen selber mit Anmerkungen des Trainers : 

Am 16. März war es endlich soweit –> die Bayerische Meisterschaft der Mädchen U13 in Wörth an der Donau. Mit dabei waren Xenia Seibold und Juliana Matthes.

Bei der Südbayerischen mit 50 Gramm in die andere Gewichtsklasse katapultiert, startete Juliana in der Gewichtsklasse -44 kg und Xenia -36 kg.

Geplant war, dass die Kämpfe der Mädchen um 14 Uhr beginnen sollten, jedoch kam alles anders…

Während die beiden Mädels nur noch 10 Minuten Fahrt hatten nach Wörth, schrieb Andreas schon, dass sie sich Zeit lassen könnten, da gerade ein Rettungshelikopter angekommen wäre. (Später erfuhr man dann, dass der Junge abends noch an der Halswirbelsäule operiert wurde.)
Überhaupt waren Notarzt und Rettungsdienst an diesem Tag viel zu oft in der Halle (was auch beim Judo eher untypisch ist).

Doch als die Nachricht kam, da war es schon zu spät ! Die Kämpfe der Jungen hörten einfach nicht auf, so dass die Mädchen erst um etwa 16 Uhr loslegen konnten…

Und das Fiasko war immer noch nicht zu Ende… Denn keine der Gewichtsklassen von einem der beiden Mädchen wurde angezeigt. Und als doch, steigerte sich die Nervosität…

Juliana´s 1. Kampf endete nach 7 Sekunden für die andere mit einem durch Juliana fast geschenktem Ippon, da sie dachte, die andere würde neu ansetzen. Tja.

Xenia´s 1. Kampf endete nach 4 Sekunden mit einem O-Goshi für sie.

Juliana´s 2. Kampf wäre fast schon wieder schief gegangen; die andere bekam einen Wazari; der Juliana zugeteilt wurde. Letztendlich gewann sie jedoch durch 15 Sekunden festhalten in einem Kesa-Gatame.

Xenia´s 2. Kampf gegen ein Mädchen aus Großhadern, verlor sie nach 1:50 Minuten. Die Stimmung der Anwesenden hob sich nicht, als die beiden letzten Kämpfe auch von den 2 Mädchen verloren wurden. Tja, Glück sieht anders aus…

Für uns war die Abreise aus Wörth um 18:15 Uhr ! Wenn man bedenkt, dass die Sportordnung des Judoverbandes für Kinder und Jugendliche vorschreibt, dass eine Veranstaltung um 18 Uhr beendet sein muss, war das eh schon grenzwertig. Aber nach uns ging es ja noch weiter…

Hier wird der Veranstalter sich wohl noch mal zu äußern müssen im Nachgang. Diese Veranstaltung jedenfalls war eine Zumutung für alle Beteiligten !

Bilder: die Eltern

Südbayerische Einzelmeisterschaft der U13 Mädels

Am Sonntag, den 10. März, fuhren die zwei qualifizierten Mädels von der SG Moosburg auf die Südbayerische Meisterschaft nach Sachsenkam. Während Andreas auf der Arbeit war, fuhr ich also zum ersten Mal allein als Coach mit.
Und gleich mal bei Andreas zu Hause noch morgens vorbei, um Wettkampfgürtel abzuholen, an die niemand vorher gedacht hatte… 🙂

Xenia Seibold war am Vormittag in der Gewichtsklasse bis 36 kg dran. Sie war in einer sehr stark besetzten Gruppe, mit 14 Gegnerinnen. Den ersten Kampf verlor sie unglücklich durch O-uchi-gari. Im zweiten Kampf setzte sie sich in einem harten Kampf mit zweimal Waza-ari durch. Der dritte Kampf endete fast nach 10 Sekunden durch Ippon für Xenia – die Entscheidung wurde aber noch einmal revidiert zu lediglich einem Waza-ari. Somit musste sich Xenia noch weitere zwei Minuten durchsetzen und gewann dann schlussendlich wieder durch einen zweiten Waza-ari. In ihrem vierten und letzten Kampf musste sie sich dann gegen eine starke Gegnerin nach zwei Waza-ari’s geschlagen geben. Dadurch erkämpft sich Xenia einen verdienten und hart umkämpften 7. Platz und qualifiziert sich somit für die Bayrische Meisterschaft.

Für Juliana began das Drama schon am Vormittag als Sie es leider knapp nicht mehr in ihrer Gewichtsklasse bis 40 kg schaffte. Hier waren die letzten 50 Gramm einfach nicht mehr wegzubekommen beim Wiegen in der letzten Sekunde.
Glücklicherweise waren aber doch noch Plätze in der Gewichtsklasse bis 44 kg frei, wodurch sie aber erst am Nachmittag dran war. Hier waren es zwar dann weniger Mädels auf der Liste als in der Klasse darunter, dafür aber waren die allesamt etwas größer und eben auch schwerer als Juliana.

Sie musste sich in dem doch auch technisch sehr starken Feld mit dem 7. Platz zufrieden geben.

Somit haben es aber jedoch beide Moosburger Kämpferinnen geschafft, sich für die Bayrische Meisterschaft, am 16.03 in Wörth, zu qualifizieren. Wir gratulieren stolz und wünschen euch viel Glück

Andreas & Simon

Text : Simon Lechner
Fotos : Die Eltern… 

Randori-Übernachtung

Am 1. März fanden sich nachmittags 46 Judokas aus unseren Kindergruppen ein, die nach einer kurzen Erwärmung fast zwei Stunden lang mit Randori beschäftigt waren. Schließlich ging es darum, auch mal die eigenen Techniken an anderen auszuprobieren, die man im wöchentlichen Training Training sonst nicht sieht.
Der örtliche Lieferdienst war in der Zeit bereits damit beschäftigt, 12 Party-Pizzen für uns vorzubereiten, die dann pünktlich am Abend auch geliefert wurden und für gefüllte Bäuche sorgten.
Vor allem aber sorgten sie auch für etwas „gefräßige Stille“, weil zur gleichen Zeit in der großen Halle eine Gürtelprüfung beim Karate stattfand. Das war nicht optimal, aber mit Prüfer & Prüflingen Wochen vorher schon abgesprochen. Und unser Gebäude beherbergt nun einmal mehrere Sportarten und Bereiche, die natürlich auch gleichzeitig genutzt werden können und sollen. Vereinsleben eben.
Das Schöne daran war dann auch anschließend : Während unsere Kids es sich mit ihren Schlafsäcken schon einmal auf den Judomatten gemütlich machten, wurden unsere Pizzareste von den Karatekas noch gefuttert und ein netter Smalltalk von Karate & Judo geführt. 🙂

Und immerhin waren bei den Prüflingen ja auch vier Elternteile dabei, deren insgesamt fünf Kinder bei uns auf der Matte beschäftigt waren.

Beschäftigt womit ?

Naja… –> Eine kleine Pause brauchte der Bauch, bevor er erneut mit Essen gefüllt werden durfte. Quasi zur Halbzeit des Films (Zoomania) gab es Nachos, Chips, Salzstangen und für jeden noch eine gefährliche Gummi-Anakonda von Haribo.

Um halb elf starteten dann sechs Betreuer den Versuch, die über 40 Kinder in ihren Schlafsäcken halbwegs zur Ruhe zu bringen. Manche waren schon während des Films in den Tiefschlaf gefallen und nun nicht mal mehr zum Zähneputzen zu motivieren, andere aber fingen jetzt erst richtig an. Zum Glück aber waren das die Wenigsten.

Endgültige Ruhe in der Halle war zwar wirklich erst weit nach Mitternacht und auch nur bis gegen sechs Uhr – aber hey… das gehört bei so einer Aktion auch dazu.

Georg hatte sich um das Frühstück gekümmert und zu verschiedenen Brötchen gab es Saft, Kakao, Milch aller Art und verschiedene Wurstsorten. Letztere waren aber eigentlich egal, denn es gab NUTELLA ! Somit war klar, was die Kinder zum Frühstück hatten.

Danach wurde noch kurz aufgeräumt und – wir sind immerhin ein Sportverein – dann trafen wir uns draußen auf dem Sportplatz. Georg übernahm das Laufen mit den Kids (gestaffelt) nach Alter, ich das Seilspringen. Beides aber nur kurz – es war kurz vor zehn Uhr.

Ende. Abholzeit.

 

Pizza war wirklich genug da. Selbst Georg ist nach eigenen
Berichten satt gewesen, bevor alles weg war.

Die Umkleidekabine der Jungs. Wir sind gespannt, wer alle seinen Sachen noch hat…
Unten : Monster für die Nacht hatten wir uns ja „eingeladen“.
Aber Kuscheltiere durften auch nicht fehlen.
Meines ! 🙂

Unsere vier Eltern, die tapfer ihre Gürtelprüfung im Karate ablegten.
Warum jetzt Karate und nicht Judo, werden wir aber noch klären !!!
Immerhin zwei von ihnen sind auch beim Judo regelmäßig.

Andreas

Oberbayerische Einzelmeisterschaft der U13

Die Meisterschaft dieses Jahr stand irgendwie unter keinem guten Stern. Aber dazu später mehr. Erst einmal der Bericht zum gestrigen Tag :

Den Auftakt machten nach fast zwei Stunden Anfahrt (dieses Oberbayern ist halt riesig…) die Mädchen. Mit Xenia und Juliana gingen zwei halbwegs erfahrene Judokas auf die Matte. Eine bis 36kg und die andere bis 40kg.
Beide Gewichtsklassen waren recht gut besetzt, so dass es je zwei volle Pools Jeder-gegen-Jeden gab. Juliana war im ersten Kampf noch nicht ganz soweit, als dass sie ihre Möglichkeiten voll ausgeschöpft hätte und musste sich geschlagen geben. Im zweiten Kampf sah die Welt mit einem grandiosen Ippon linksherum schon besser aus. Dann kam wieder eine Niederlage und damit am Ende ein irgendwie schon fairer 5. Platz.

Xenias Gruppe war ähnlich : Bereits in ihrem Teil-Pool musste sie sich der gleichen Gegnerin wie später im Finale geschlagen geben. Beide Male aber recht knapp und im Finale sogar nur mit einem 2:1 Hantei. Also einem Schiedsrichterentscheid. Und die Sache war so knapp –> das hätte auch anders ausgehen können.
Zwischendurch hat aber auch sie mal wieder bewiesen, dass die Gürtelfarbe keine Bedeutung hat und hat als „Gelbe“ eine „Orange-Grüne“ kurz vor Ende der Kampfzeit unsanft auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.
2. Platz !

Damit sind beide Mädels qualifiziert für die Südbayerische Meisterschaft am 10. März in Sachsenkam.

Dann kamen die Jungs… und das Fiasko begann. 🙂

Im Vorfeld hagelte es bereits eine Absage nach der anderen aus diversen Gründen; somit standen wir am Ende mit nur noch fünf Jungs am Mattenrand. Als  Jüngster davon hat Ludwig Homfeld sich gut geschlagen, konnte aber leider nur den den ersten Kampf gewinnen.

In unsere „Profis“ – im teils letzten Jahr in der U13 – setzte ich hingegen einiges an Hoffnung, zumal alle davon im letzten Jahr schon ganz gut dabei waren und sich platzierten und zum anderen auch in der Schülerliga meist sichere Punkte sind.

Kilian Schmalhofer legte auch einen guten Start hin und gewann seinen ersten Kampf noch bevor die Uhr gemerkt hatte, dass sie überhaupt läuft… Ippon !
Danach sah es aber auch bei ihm etwas anders aus. Besonders der kleine Bruder von Odalis Santiago-Santana hatte offensichtlich die gleichen Gene wie seine Schwester (2fache Vizeeuropameisterin) und zeigte vielfältiges und schönes Judo. Kilian konnte sich lange behaupten, musste sich am Ende aber geschlagen geben.

Philipp – der Name steht für den Anfang des erwähnten Fiaskos an dem Tag !
Er kam ohne Judopass zur Halle ! Wir konnten die Kampfrichter schon überzeugen, ihn auch mit Fotos vom Pass (die der daheim gebliebene Vater schicken wollte) starten zu dürfen. Aber auch der fand den Pass nicht….
Okay, noch etwas mehr Charme halt. Und es klappte. Er konnte sich mit einem Foto seines Personalausweises auf dem Handy legitimieren und durfte starten. Danke an Uwe von der Jugendleitung.

Gebracht hat es am Ende aber auch nicht viel…

Ähnlich sah es bei Fabian aus, der sich zwar ganz gut zeigte, aber schlichtweg 2x der Unterlegene war. Schade.

Als letzter Junge war noch Nikolas Lehmann am Start. Er hatte schon am letzten Trainingstag vorher etwas wenig Motivation gezeigt und setzte es auf der Matte auch fort. Für jemanden, der im Vorjahr noch auf der Bayerischen Meisterschaft kämpfte, war es einfach traurig anzusehen. Mit Glück entkam er der ersten Niederlage nach ein paar Sekunden, als er sich für eine von ihm nicht beherrschte Technik quasi freiwillig auf den Rücken legte. Hier war sein Glück nur, dass der Gegner einfach ratlos war und auch losließ. Trotz deutlicher Ermahnung, diese „Technik“ nicht zu probieren, tat er es im letzten Kampf aber wieder. Man kann es nicht anders nennen : Eigentor.
Mehr als schade. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen !

Somit fuhren wir dann gegen 16:30 Uhr wieder nach Hause mit unserer zugegeben etwas mageren Ausbeute.
Hoffen wir mal, dass die beiden Mädels wenigstens bei der Südbayerischen was reißen können. Wir jedenfalls sind da zuversichtlich !

Grüße
Andreas & Simon

 


Was aber gibt nun noch Grund zum Nachdenken ? 
Wir haben in der Abteilung 45 Mitglieder, die rein vom Alter her hätten starten können. Nun…. 45 Mitglieder beinhalten auch immer etliche „Karteileichen“, die aus diversen Gründen nicht oder nicht mehr aktiv am Training teilnehmen und vor allem sind in der Zahl etliche Träger des weiß-gelben Gürtels dabei, die einfach noch nicht soweit sind und auch gemäß Sportordnung eh nicht hätten starten dürfen.

Somit verbleiben am Ende 20 Kinder im passenden Alter etc., die sowohl regelmäßig beim Training erscheinen, als auch genügend Erfahrung haben oder haben sollten, um an einer Meisterschaft teilzunehmen.

…und von diesem 20 waren am Ende ganze 7 gestern in Teisendorf dabei !

Das ist schade, zumal diese sieben allesamt nur aus einer unserer Trainingsgruppen stammen. Hier war also eh schon ein gewisser „Herdentrieb“ dabei.
Wo aber ist der Rest ?
Auch klar : Nicht alle haben Zeit und keineswegs alle sehen Wettkämpfe als Erfüllung der Träume ihrer Wochenendbeschäftigung. Aber ein gutes Drittel ist doch arg wenig. Zumal ich weiß, dass beim Rest einige dabei sind, die definitiv hätten gut mitmischen können und sich mehr als stark behauptet hätten.

Echt schade !

Leute, ihr verpasst was ! Ihr würdet es nicht für uns oder den Verein tun, sondern in erster Linie für Euch !

Erfolgreicher Start ins Jahr: Moosburger Judoka bei den Einzelmeisterschaften

Am vergangenen Samstag fanden die Einzelmeisterschaften der Herren und Frauen statt, bei denen sich die Judoka der SG Moosburg beweisen konnten. Mit insgesamt vier Startern war das Team gut vertreten: Katharina in der Gewichtsklasse bis 52 kg, Sebastian bis 60 kg, sowie Martin und Georg bis 73 kg.

Katharina hatte einen besonderen Wettkampftag. Da sie nur eine Gegnerin hatte, standen für sie drei Begegnungen gegen dieselbe Gegnerin an. Im ersten Kampf musste sie leider aufgeben, doch im zweiten Kampf kämpfte sie sich zurück und überzeugte konditionell, was ihr den Sieg einbrachte. Der dritte Kampf wurde daraufhin kampflos abgegeben, was Katharina den verdienten ersten Platz einbrachte.

Sebastian hatte einen vollen Tag mit insgesamt fünf Kämpfen. In einer 6er-Gruppe kämpfte er „jeder gegen jeden“ und konnte sich dabei dreimal durchsetzen. Den ersten Kampf gewann er mit einem Waza-Ari Vorsprung, den er über die gesamte Kampfzeit verteidigte. Im zweiten Kampf verlor er durch einen O-Uchi-Gari. Der dritte Kampf endete mit einem Sieg für Sebastian, der zwei Waza-Ari durch Fußfeger sowie Uchi-Mata erzielte. Im vierten Kampf gelang ihm ein weiterer Sieg durch einen Fußfeger mit anschließendem Haltegriff. Im fünften Kampf erzielten sowohl er als auch sein Gegner einen Waza-Ari in der regulären Kampfzeit, was sie in den „Golden Score“ zwang. Dort unterlag Sebastian leider konditionell, was ihm insgesamt 3 Siege und 2 Niederlagen und letztendlich den dritten Platz auf dem Treppchen sicherte.

Georg und Martin traten in einem großen Teilnehmerfeld von 15 Kämpfern an. Sie kämpften im „Doppel-KO-System“, wobei zwei Niederlagen das Ausscheiden bedeuteten. Georg hatte keinen guten Tag und musste sich zweimal geschlagen geben. Mit insgesamt etwa 10 Minuten Kampfzeit waren es jedoch knappe Kämpfe und auch er konnte viel ausprobieren. Martin hingegen konnte im zweiten Kampf seinen Gegner schnell besiegen. Der dritte Kampf war eine wahre Herausforderung, mit über 9 Minuten Kampfzeit, die er letztendlich für sich entschied.

Wie lange diese 9 Minuten eigentlich sind, konnte man live nachvollziehen: Während Martin auf Matte 1 bereits kurz vor Ende seiner regulären Kampfzeit war, trat Sebastian auf Matte 2 an. Trotzdem, selbst als Sebastian die vollen 4 Minuten Kampfzeit durchkämpfte und der Kampf final in der Verlängerung endete, war Martin immer noch im Kampfmodus. Und erst als Sebastian schon wieder seinem Vereinskollegen zuschaute, konnte sich Martin nach einem echten Kraftakt durchsetzen. Dies verdeutlicht den unermüdlichen Einsatz und den starken Kampfgeist der Moosburger Judoka.

Insgesamt war es ein erfolgreicher Tag für die Moosburger Judoka, der ihnen einen ersten Vorgeschmack auf ihre Leistungsfähigkeit im neuen Jahr gab. Nun wissen sie, woran sie bis zum Ligastart Ende April arbeiten müssen, um ihr volles Potenzial gegen Passau abrufen zu können.

2. Kampftag des Schülerrandoris

Es ging nach dem ersten Kampftag Ende letzter Woche gestern gleich weiter mit dem zweiten Kampftag in der Schülerliga.
Zu Gast waren bei uns in der eigenen Halle der TSV Deggendorf und die Kampfgemeinschaft aus Landshut & Kronwinkl. Die Wettkampflisten hatten wir Trainer in den Vortagen bereits ausgiebig besprochen und ausgearbeitet, so dass es dann am Tag selber nach der kurzen Erwärmung mit Hansi (Danke für den Einsatz) gleich losgehen sollte.

Sollte. Denn wie so oft…

Gerade aus Landshut & Kronwinkl waren etliche krankheitsbedingte Ausfälle zu verzeichnen und in wirklich letzter Sekunde erfuhren wir selber dann auch erst noch von einem Judoka aus unseren Reihen, der anscheinend zu spät aufgestanden war und dann keine Lust mehr verspürte noch zur Mannschaft zu stoßen. Ohne weitere Worte.

Wir fingen zwar nicht bei Null mit den Listen an, brauchten aber doch etwas. Dank an die geduldig wartenden Eltern – die aber im Übrigen bewährt und köstlich (auch dank zahlreicher Kuchenspenden) von Gerlinde und ihrem Team versorgt wurden.

Die Kämpfe selber begannen aus Moosburger Sicht durchwachsen gegen die Deggendorfer mit einer deutlichen Niederlage. Hier konnten einzig Theo, Juliana und Ludwig für uns ein paar Punkte holen. Theo allerdings recht eindrucksvoll mit zwei hübschen O-Goshi.

Als dann auch noch in der zweiten Runde die Kampfgemeinschaft nur knapp gegen die Deggendorfer gewann, wuchs bei uns etwas die Sorge, ob unser Nachwuchs vielleicht einfach noch nicht soweit sein könnte.

Aber dann wachten sie auf… Die nächsten Runden 7:4, 7:2 und 4:3. Und weil wir Hin- und Rückrunde an einem Tag kämpfen und die Ergebnisse addiert werden, konnten wir am Ende als Tagessieger von der Matte gehen.
Zwar geht es beim Schülerrandori nach wie vor nicht in erster Linie um den Sieg, sondern um den Trainingseffekt (weil eben Randori), aber ganz vernachlässigen darf man den Gedanken natürlich trotzdem nicht.

Und wer oder was ist zu erwähnen ?
Unsere Weiß-Gelb-Gurte ! Vanessa, Leo, Theo und Philipp sowie Sophia sind beim Judo erst seit Kurzem dabei und schlugen sich dennoch tapfer auf der Matte. Der ein oder andere Sieg und in der Mehrzahl dann keine Niederlagen sondern verdiente Unentschieden waren ein guter Einstieg ins Wettkampfjudo.

Bei den alten Hasen sah es auch ganz gut aus : Von Kilian z.B. gab es als Technik des Tages im genau richtigen Moment einen wunderschönen O-Uchi-Gari und auch die anderen machten eine gute Figur auf der Matte. Im Stand hat sich keiner unter Wert verkauft (klar, ein paar Punkte fürs nächste Training haben wir schon noch)… nur im Boden…. Da müssen wir wohl mal Befreiungen und ein paar Umdreher wiederholen. Aber das machen wir.

Wenn alle weiterhin ins Training kommen, dann wird das !

Mein Dank an die Helfer beim Auf- und Abbau sowie die Tischbesetzung, den Kuchenstand und dem ganzen Kleinkram drumherum. Besonders natürlich auch Roman, unserem Gast-Kampfrichter aus Weilheim.
Und natürlich an unsere Gegner-Partner aus Deggendorf und Landshut für die wirklich fairen Kämpfe und das sportliche Miteinander.

 

Andreas

 

Hier noch ein paar Fotos :

(c) der Fotos : Robert Weilguni – TSV Kronwinkl

Offene Oberbayerische Meisterschaft – U15

Palling, 20. Januar 2024

Bei der Oberbayrischen Einzelmeisterschaft der männlichen U15 war in Palling am Samstag, den 20.01.2024 Sebastian Friedrich als einziger Starter der SG Moosburg vertreten. In seiner Gewichtsklasse -40kg traten sieben Kämpfer an, die auf zwei Gruppen verteilt waren. Sebastian startete in der Gruppe B und sicherte sich mit zwei Siegen durch Ippon den Gruppensieg in Gruppe B. Im Halbfinale trat er gegen den Zweitplatzierten aus Gruppe A an, den er mit zwei Waza-ari gewann. Leider scheiterte Sebastian im Finale am Gruppensieger der Gruppe A, dem er mit einem Waza-ari und im Haltegriff unterlag. Er freute sich dennoch riesig über einen wohlverdienten und nicht erwarteten 2. Platz.

(Text vom Papa… –> Glückwunsch vom leider verhinderten Trainer)

Andreas

Schülerrandori 2024 – Erster Akt

2024 – Niederbayerisches Schülerrandori

Erster Wettkampf im Neuen Jahr – Neuer Versuch gegen die Kampfgemeinschaft aus Niederbayern

Unsere Kids waren seit den Weihnachtsferien erst ein oder zwei Mal beim Training – und dennoch stand gestern gleich der erste Kampftag gegen die Kampfgemeinschaft aus Wörth, Neutraubling und Ensdorf an.
Geschuldet war dies den wenigen möglichen Terminen, wenn man versucht Judokas aus Oberbayern und Niederbayern unter einen Hut zu bringen, die jeweils verschiedene Meisterschaftstermine haben etc.

Insgesamt waren damit nicht die besten Voraussetzungen geschaffen, um gegen eine Mannschaft anzutreten, die auch in der Vergangenheit recht stark war.

Aber die Stärke ist letztlich auch kein Kunststück, wenn man aus drei Vereinen – die mehr als 100km voneinander entfernt ihre Heimat haben – eine Mannschaft bildet und dabei die große Auswahl nutzt.

Wir Moosburger wiederum traten nur mit eigenem Nachwuchs an. Und zwar deutlich gesagt : Mit Nachwuchs !

Klar hatten auch wir erfahrene Sportler dabei wie Sebastian oder Nikolas, aber allein vier aus unserer Mannschaft waren gestern das erste Mal überhaupt dabei.

Insofern hat uns das Ergebnis von 7 zu 18 am Ende nicht überrascht; aber die Deutlichkeit schon etwas geärgert. Gerade unsere halbwegs erfahrenen Wettkämpfer waren anscheinend aus den Ferien noch nicht ganz raus und stolperten teilweise vorwärts in den gegnerischen Wurf hinein. Schade, da wäre mehr drin gewesen.

Aus das Rumheulen und Diskutieren noch auf der Matte wegen vermeintlich unfairer Entscheidungen der noch sehr jungen Kampfrichterin (und die Entscheidungen waren in diesem Falle goldrichtig !), sollte im letzten Jahr der U13 definitiv nicht mehr vorkommen.

Das ist erstens nicht regelkonform zweitens so oder so sinnlos und irgendwie unnötig peinlich… 🙂

Bei offiziellen Meisterschaften und / oder in höheren Altersklassen ist dafür glattweg eine Disqualifikation zu erwarten.

Jetzt aber mal das Positive :

Überrascht hat mich persönlich am meisten unsere leichteste, die Vanessa. Zwar ging ihr Blick zu oft statt zum Gegner zur Mama am Mattenrand, aber am Ende konnte sie mit Mut und „Ausprobieren“ sogar einen Punkt zu unserem Ergebnis beisteuern ! Cool !

Auch Juliana und Xenia kämpften gewohnt gut und wurden dafür auch belohnt.

Bei den Jungs war es im Grunde genommen durchwachsen, ohne hier einzelne besonders hervorheben zu können.

Bis auf einen :

Am Ende der beiden Begegnungen stand jeweils unser Ältester und damit „Mannschaftskapitän“ Ludwig Russ auf der Matte. Er musste sich der Hannah Kellner aus dem niederbayerischen Nachwuchskader allerdings 2x recht zügig geschlagen geben.
Aber definitiv nicht sang- und klanglos, sondern mit guten Versuchen. Auch setzte er im zweiten Kampf das um, was ich ihm nach dem ersten Kampf als Tipps gegeben hatte.

Es stellt sich aber die Frage, ob sie bei einem Schülerrandori, das vom Prinzip her den Nachwuchs an das Kämpfen heranführen soll, nicht eh etwas fehlplatziert war…

Im Kopf derjenigen bei uns, die letztes Jahr bei unserer ersten Begegnung mit dieser Kampfgemeinschaft dabei waren, war auch immer noch die Erinnerung an die damalige Unsportlichkeit der Mannschaft.

Wir hofften dieses Mal einfach auf bessere Verhältnisse – und was die Organisation und große Teile der Wettkämpfe anging, wurden wir auch nicht enttäuscht.

Es stand nicht mehr der eigene Trainer als Kampfrichter auf der Matte und es gab auch keine kampflosen Siegpunkte.
Auffällig war aber bei den höheren Gürteln erneut das unsportlich taktische Verhalten – am Anfang des Kampfes wurde schnell mal „oben rüber“ gegriffen und der Kopf in den Schwitzkasten genommen; aus der Situation heraus dann ein schneller Wurf nach vorne und eh die Kampfrichterin unterbrechen konnte, flossen die ersten Tränen.
Klar, eine verbotene Handlung – aber keine, die zur Disqualifikation führt; erst recht nicht beim Schülerrandori, wo wir uns im Vorfeld darauf geeinigt hatten, lieber mehrfach zu ermahnen und zu belehren, statt zu bestrafen.

Aber die Irritation unserer Kids in dem Moment ausnutzend ging es dann weiter im gleichen Kampf.

Fair ist echt anders.

Ebenfalls ist Seppi und mir am Mattenrand mehrfach deutlich die Kinnlade runtergeklappt, als wir mit ansehen mussten, wie die Gegner am Boden versuchten, die Bauchlage unserer Kids zu lösen und umzudrehen –> ein beherzter Griff von hinten um den Nacken, den Arm miteingeklemmt (damit soweit regelkonform) und dann ein schneller Sprung auf die andere Seite, um den Gegner umzudrehen durch Zug & Drehen am Nacken.

Nichts anderes, als ein Genickhebel nennt man so etwas !

Ja, Judo ist ein Kampfsport. Aber einer, bei dem der Gegner auch immer ein Partner ist. Das gegenseitige Verbeugen am Anfang drückt diesen Respekt aus. Da hat solch eine Aktion auf der Matte nichts verloren.

Die Kampfrichterin hatte aber weder die Chance schnell genug einzugreifen, noch war sie erfahren genug, um die Situation in dem kurzen Moment überhaupt erfassen zu können.

Das kann man ihr nicht vorwerfen !

Es bleibt aber ganz klar die Frage : Warum wird so etwas überhaupt beigebracht ??? Welcher Trainer, der das Prinzip des Judos verinnerlicht haben sollte, macht so etwas ?

So, und obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, dieses Jahr nicht derart tiefgehend mich darüber aufzuregen, ist es jetzt halt doch passiert. 😊

Macht nichts. Denn im Großen und Ganzen haben UNSERE Kids das toll gemacht.

Sie waren zumindest voll motiviert und fair dabei und wenn dann erst einmal die nächsten Trainingseinheiten rum sind, werden auch die kleinen Schrittfehler etc. nicht mehr vorkommen.

Wir schauen also ganz positiv gestimmt auf den nächsten Kampftag gegen die Kampfgemeinschaft aus Landshut & Kronwinkl. Ebenso wird Deggendorf zu Gast sein.

Traditionell faire, sportliche und freundschaftliche Kämpfe, auf die wir uns am 27. Januar ab 10 Uhr in der eigenen Halle freuen.

Die Stimmung neulich passte auch, der Teamgeist war zu spüren (…ausbaufähig, weil sich noch nicht alle untereinander kennen) und auch die Pizza in der Halle am Ende des Tages hat noch einmal gemeinsam allen geschmeckt.

Jungs & Mädels : Weiter so. Auf zum Training ! Es warten noch viele Gegner !

Die Stimmung war gut – Fritzi war als moralische Unterstützung dabei (weil selber zu alt und eh angeschlagen derzeit) und auch Ludwig war nach den Kämpfen immer noch und wieder gut drauf.

erneute Graduierung

Krankheitsbedingt fallen momentan recht viele auch unserer Sportler immer mal wieder aus, so dass es bei manch einer Graduierung häppchwenweise vorangeht.
Aber gestern war es mal wieder soweit und zwei weitere Weißgurte von den Erwachsenen haben jetzt mal einen gelben Streifen auf dem Gürtel.

Glückwunsch !

Andreas