Erfolgreiche Gürtelprüfung

Vergangenes Jahr im Herbst startete unser letzter Anfängerkurs. Nach zwei Jahren auch endlich wieder ein Kurs, der zumindest durch Corona-Beschränkungen kaum unterbrochen wurde, sehr wohl aber durch viele Fehlzeiten aufgrund von Erkrankungen bzw. Infektionen.
Umso schöner war es dann aber zu sehen, dass die Trainingsbeteiligung bzw. der Trainingseifer so hoch waren, dass jeder wann immer möglich zum Training kam.
Insofern ist der Zeitraum bis jetzt schon recht lang gewesen, dafür aber waren die gezeigten Leistungen auch deutlich über den mit dem neuen Graduierungssystem geforderten Niveau. Das neue System des Deutschen Judobundes nimmt den 8. Kyu (den weißgelben Gürtel) beim Judo etwas aus der Reihe der Schülergrade heraus und setzt ihn quasi mehr als Vorstufe am Ende einer Schnupperphase oder eines Lehrgangs in Form einer Schul-AG an.
Da das System aber erst seit Anfang des Monats gilt, haben unsere Kids alle noch mehr gebüffelt und trainiert, so dass sie gestern zeigen konnten, dass sie eben nicht nur einen Haltegriff und eine Wurftechnik beherrschen, sondern jeweils zwei.
Und im Boden wurde nicht nur abgeklopft, sondern auch eine technisch sinnvolle Befreiung demonstriert.
Fallschule bräuchten sie nur noch eine – können aber alle Richtungen.
Quasi Premium-Weißgelbgurte. 🙂

Hut ab also vor unseren 14 Weißgurten, die seit gestern eben keine Weißgurte mehr sind, sondern stolz den weißgelben Gürtel tragen dürfen.

Auch von unseren erfahrenen Judokas, die schon länger dabei sind, traten noch ein paar zur Prüfung an, so dass wir unsere Reihen mit einem neuen Gelbgurt, drei neuen gelborangen Gürteln und zwei weiteren Orangegurten ergänzen.
Hier ereilte es mich am Ende tatsächlich auch selber noch….: Wegen Krankheit (Corona….) konnte Philipps Partner nicht kommen, weshalb ich dann plötzlich als Uke selber auf der Matte stand. Philipp hat mich also ein paar mal durch die Gegend geworfen und am Boden gehebelt und gewürgt, bis der Prüfer zufrieden war.

Glückwunsch an alle Prüflinge zum neuen Gürtel und für das weitere Judoleben dann viel Spaß und Erfolg in Euren (teils neuen) Trainingsgruppen.

Kleiner netter Fakt am Rande noch :
Wie überall momentan gibt es derzeit Lieferschwierigkeiten auch beim Judo. Nicht alle Anzüge sind zu bekommen und insbesondere Gürtel in kleinen Größen sind sehr mau.
Hier aber haben viele unserer Kids ohne zu Zögern auch einen gebrauchten Gürtel ihrer Vorgänger genommen.
Danke dafür. Nicht nur, weil es für uns organisatorisch einfacher ist, sondern auch Danke im Namen der Umwelt.
Und letztlich steckt natürlich in so einem gebrauchten Gürtel auch viel mehr Erfahrung drin…. 🙂

Wer dieses Jahr beim Judo einsteigen will, der ist ab der ersten Woche nach den Sommerferien gern gesehen. Infos unter www.Judo-Moosburg.de

 

Andreas

 

Judomäuse zeigen ihr Können ! Alte Hasen auch. :-) 

Endlich war es soweit : Die Gürtelprüfung stand an. In der wettkampfarmen Zeit für die Kids doch das Highlight beim Judo.

Vor über drei Jahren starteten wir mit unserem Eltern-Kind-Judo immer montags. In der wöchentlichen Dreiviertelstunde steht dabei gar nicht so sehr das Judo im Vordergrund, vielmehr geht es darum, gemeinsam mit den Eltern erste Schritte auf der Matte zu machen und dabei immer selbständiger zu werden; erste Techniken zu Erlernen und die Judo-Etikette zu verinnerlichen.

Unsere „Mäuse“ haben daher anfangs auch gar keinen Judoanzug an, uns reichen normale Joggingsachen.

Im Laufe der Zeit haben wir etliche unserer Mäuse in unsere regulären Anfängerkurse vermitteln können (ein neuer Kurs startet auch dieses Jahr im September wieder), während andere uns lange treu geblieben sind. Pia z.B. kam anfangs noch mit ihrem großen Bruder zum Training und konnte selber noch nicht mal Laufen. Mittlerweile aber natürlich bestens.
Hier war es nun an der Zeit, auch im Eltern-Kind-Judo einmal eine Gürtelprüfung durchzuführen. Tiril, Pia, Josephine und Theodor stellte sich in der letzten Woche vor den Ferien dieser Herausforderung und demonstrierten gemäß dem neuen Graduierungssystem des Deutschen Judobundes ihr Judo. Das gekonnte Verbeugen, eine Wurftechnik (O-soto-otoshi hatten wir gewählt) und am Boden eine Haltetechnik (Mune-gatame; die Mausefalle) konnten alle vier ohne Probleme.
Aber auch das Aufgeben im richtigen Moment will geübt sein, im Judo Maitta genannt. Hier wird durch zweimaliges Abklopfen am Partner angezeigt, dass die eigene Grenze erreicht wurde. Dieser beendet seine Aktion daraufhin sofort – im späteren Wettkampf hätte er gewonnen.
Hier zeigt sich auch ganz schön ein Prinzip des Judos : Gegenseitiges Wohlergehen steht an erster Stelle und dem eigenen nicht nach. Wer die Gesundheit seines Partners (und auch beim Wettkampf ist der Gegner ja irgendwie ein Partner) gefährdet, der wird ebenso disqualifiziert, als wenn er seine eigene Gesundheit beispielsweise durch das Abstützen mit dem Kopf auf der Matte während eines Wurfes des Gegners gefährdet hätte.

Genug jetzt aber der Exkursion in den philosophischen und regulativen Teil.

Die Kids haben das alles noch mit der Falltechnik ergänzt, bevor sie sich noch ein wenig als Zuschauer gedulden mussten, während ein paar unserer alten Hasen an der Reihe waren.

Xenia erlangte ebenso den weißgelben Gürtel, musste aber aufgrund ihres Alters schon etwas mehr zeigen. Fabian gelang die Prüfung zum gelben Gürtel und Nikolas sowie Fiona die zum gelb-orangen. Die Zwillinge Felix und Benedikt waren als letztes an der Reihe und graduierten zum orangenen Gürtel.
Mit auf dem Bild ist auch Annegret Seiffert, unsere älteste Prüfungsteilnehmerin. Seit ebenfalls über drei Jahren ist sie beim Eltern-Kind-Judo dabei – allerdings als Trainerin (deshalb auch die rote Hose). Da sie aber sozusagen fachfremd ist und bis 2018 nie wirklich auf einer Judomatte stand und ihren Trainerschein früher im Segeln erworben hatte, oblag ihr der spielerische und athletische Teil des Trainings seitdem.
Aber in Intelligenz und Motorik stand auch sie den Kids in Nichts nach… – und weil nun die eigenen Kids eh dran waren, machte sie gleich mit. Auch ihr gelang also Anfang des Monats die Demonstration, dass sie die geforderten Techniken beherrscht. 🙂

Damit haben alle Prüflinge erfolgreich bestanden ! GLÜCKWUNSCH !

Wir starten jetzt in die Ferien und würden uns freuen, alle alten und ganz viele neue Gesichter nach den Ferien (Anfänger starten montags und freitags) zu sehen. Mehr Infos natürlich wie immer auf www.Judo-Moosburg.de 

Andreas

Die Prüflinge zusammen mit ihren Trainern Andreas Seiffert, Kilian Maier, Annegret Seiffert und Prüfer Hansi Grabichler.

neue Anfängerkurse

Anfänger aufgepasst !

Die neuen Anfängerkurse für 2022 starten wieder im Herbst. Für Kinder ab dem Schulbeginn geht es freitags um 15:30 Uhr los, während ältere Anfänger (ab ca. 12 Jahre) montags um 17:15 bei uns richtig sind.

Bei Fragen, oder wenn Ihr einfach nur auf dem Laufenden bleiben wollt, dann schreibt uns einfach kurz an  JudoJugendSGM@Mulpi.net oder ruft einen von uns an (z.B. Andreas unter der 0151 / 41 93 73 69) an.

Landesliga Heimkampf

 

Süddeutsche Meisterschaft der U15 – Marco vorne mit dabei

Am letzten Wochenende fand nach den drei vorherigen Runden (der Oberbayerischen Meisterschaft, der Südbayerischen Meisterschaft und letztlich der Bayerischen Meisterschaft im Baden-Württembergischen Backnang (Region Stuttgart) die Süddeutsche Einzelmeisterschaft der U15 statt.

Erfolgreich qualifiziert nahm von uns Marco Stroh daran teil und konnte sein Können unter Beweis stellen. Im ersten Kampf lief es dabei für ihn eigentlich ganz gut und das Geschehen auf der Matte war ausgeglichen, bis sein Gegner ihn mit einem O-Uchi-Gari (große Innensichel) leider in die Trostrunde beförderte.

Hier kam Marco gleich eine Runde weiter und traf anschließend auf David Fröscher aus Baden, den er mit einer schönen und erfolgreichen Kontertechnik endgültig und ihm wahrsten Sinne des Wortes aus dem Wettbewerb warf.
Marco fehlte dann leider im nächsten Kampf trotz vieler gezeigter Aktionen und schönem Judo am Ende letztlich etwas Zug, so dass er dann selber mit einer Haltetechnik im Bodenkampf (Ne-waza) unterlag.

Damit verließ Marco nach etlichen Wettkampftagen und vielen Einzelkämpfen die höchste für ihn in der U15 zu erreichende Meisterschaft mit einem guten 7. Platz.

Bayerische Meisterschaft – erneut Platz 3 für Marco

Nach den beiden ersten Runden zur Qualifikation, konnte Marco Stroh am gestrigen Tag an der Bayerischen Meisterschaft der U15 teilnehmen. Ausgetragen wurde diese in Augsburg.

Gleich seinen ersten Kampf konnte Marco mit dem von ihm in letzter Zeit öfter „genutzten“ Hüftrad, dem Koshi-Guruma gewinnen. Da er allein für diesen Wurf aber keinen vollen Punkt zugestanden bekam (also nur ein Waza-Ari und kein Ippon), ging der Kampf anschließend im Boden weiter. Hier konnte Marco dann die andere Hälfte des fehlenden Punktes durch einen Haltegriff einholen.

Dafür ging es Marco dann leider im zweiten Kampf genau andersherum und sein Gegner konnte ihn werfen (Harai-Goshi) und mit einem Haltegriff anschließend besiegen.

Aber (auch) beim Judo geht’s nach einer Niederlage vorerst weiter, so dass Marco letztlich um Platz 3 kämpfen konnte. Hier siegte er erneut mit dem Koshi-Guruma und ergänzte diesen im weiteren Verlauf des Kampfes durch einen Yoko-Otoshi.

Damit stand Marco am Endes Turniers auf dem Siegerpodest mit einem 3. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft !
Herzlichen Glückwunsch !

Auf dem Bild ist er gemeinsam mit seinem Trainer Johann „Hansi“ Grabichler.

Was jetzt kommt, ist der nächste große Schritt auf die Matten des DJB, des Deutschen Judobundes. Bisher waren die Turniere für Marco immer noch auf Landesebene ausgerichtet. Mit seiner gestrigen Platzierung hat er sich jedoch qualifiziert für die Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft des Deutschen Judobundes in Backnang (Baden-Württemberg). Viel Erfolg !
Gemeinsam mit Papa Thorsten und Trainerin Angelika ist die Anreise bereits geplant.

Foto : Thorsten Stroh
Text : Andreas Seiffert

Marco Stroh erneut einen Schritt weiter

Nachdem Marco Stroh sich Anfang des Monats mit seiner Platzierung bei der Oberbayerischen Meisterschaft einen Startplatz für die Südbayerische Meisterschaft am letzten Wochenende in Ingolstadt gesichert hatte, konnte er diesen Erfolg dort wiederholen.

Seine ersten beide Kämpfe gewann er souverän mit O-Uchi-Gari (der großen Innensichel) und einer Schleudertechnik.
Beim Einzug ins Finale musste er sich allerdings einem starken Maksim Schirjajev vom TV Kempten mit zwei Waza-Ari geschlagen geben.
Im folgenden Kampf um Platz drei gewann Marco erneut gegen seinen „alten Bekannten“ Benjamin Mutschler vom TuS Holzkirchen.

Somit hat Marco sich das Ticket für die Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft der U15 am 21. Mai in Augsburg gesichert.

Seine gezeigten Leistungen, insbesondere die Vielfalt der genutzten Techniken, lassen berechtigterweise hoffen, dass wir auch von dort positiv berichten werden können.

Wir sagen erneut Glückwunsch und wünschen Marco viel Erfolg !

Text : Andreas Seiffert
Foto : Angelika Birgmeier

Erster Kampf nach der Corona-Pause auch für die Größeren

Am vergangenen Wochenende fand in Teisendorf die Oberbayerische Meisterschaft der U19 statt. Für die SG Moosburg ging als einzige in der Gewichtsklasse -57 kg Katharina an den Start. Durch schöne Techniken, im Stand wie auch im Boden, konnte sie sich gut gegen ihre Gegnerinnen durchsetzen. Ihren ersten Kampf musste sie gegen eine wesentlich ältere Gegnerin aus Wackersberg Ansbach bestreiten, die bereits mehr Kampferfahrung hatte. Sie schlug sich gut, aber nach 2 Minuten musste sie sich mit zwei Wertungen geschlagen geben. Im zweiten Kampf war sie noch motivierter und siegte souverän mit einem Haltegriff gegen die Konkurrentin aus Teisendorf. Im 3. Kampf kämpfte sie gegen eine Gegnerin, die eigentlich eine Gewichtsklasse höher kämpft, aber dort keine Kontrahenten hatte und deshalb runter geschoben wurde. Das störte Katharina aber nicht und sie führte konsequent ihren Griffkampf, wartete auf den richtigen Zeitpunkt und siegte im Golden Score mit einer Kontertechnik. Am Ende belegte sie verdient Platz 2.


Foto : Angelika Birgmeier